{"id":5111,"date":"2025-02-27T14:51:40","date_gmt":"2025-02-27T12:51:40","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/?p=5111"},"modified":"2025-03-07T15:08:16","modified_gmt":"2025-03-07T13:08:16","slug":"das-antlitz-der-anthroposophie-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/das-antlitz-der-anthroposophie-2\/","title":{"rendered":"Jeder Mensch sucht die Anthroposophie"},"content":{"rendered":"<p>Ja ich m\u00f6chte dann noch wenigstens einmal dar\u00fcber sprechen, welche Widerst\u00e4nde es gibt wodurch nicht Millionen Menschen die Anthroposophie umarmen, obwohl sie es wahrscheinlich eigentlich m\u00f6chte. Und das ist eine schwierige Problematik. Wir haben gar keine Angst daf\u00fcr, um als Verschw\u00f6rungstheoretiker dargestellt zu werden. Ich habe ein Video dar\u00fcber gemacht, was f\u00fcr Unsinn das eigentlich ist, dass man Menschen, die Gr\u00fcnde f\u00fcr etwas suchen, dass man die in der Ecke der Verschw\u00f6rungstheorien steckt, denn es ist doch ein Wissenstrieb des Menschen um Gr\u00fcnde f\u00fcr etwas zu suchen und das wird in der Wissenschaft nat\u00fcrlich immer \u00fcberall gemacht. Aber wenn man das in \u00f6ffentliche Prozessen, politische Prozessen sucht, dass etwas absichtlich geplant wird, ja, dann darf das nicht, dann ist man ein Verschw\u00f6rungstheoretiker. Und wenn man gut aufmerksam ist, dann sieht man, dass all diese Menschen, die darauf so stark hinweisen, dass sie eigentlich, wenn es ihnen passt, selbst ganz leicht Gr\u00fcnde daf\u00fcr angeben, dass etwas geschieht, was sie nicht m\u00f6gen. Ich hoffe, dass ich mich verst\u00e4ndlich mache. Also ich wollte nur sagen, wir haben keine Angst daf\u00fcr, dass wir so gesehen werden werden. Wir finden es ganz normal, dass man immer \u00fcberlegt, ob nicht etwas so geht, wie es geht, weil zum Beispiel bestimmte M\u00e4chte in der Welt das gar nicht wollen, dass es anders geht. Ud so m\u00f6chte ich Rudolf Steiner besprechen, der ja im 20. Jahrhundert am Anfang die Anthroposophie in die Welt gebracht hat, als eine Geisteswissenschaft, also nicht aus einer spirituellen oder religi\u00f6sen Str\u00f6mung, sondern aus einer Wissenschaft des Geistes. Und wenn diese Geisteswissenschaft, neben der Naturwissenschaft wirklich einen Platz bekommen w\u00fcrde, dann w\u00fcrde die Menschheitsentwicklung eine ganz andere Bahn laufen k\u00f6nnen. Und ja, man kann ruhig sagen, dass das von gewissen Seiten nicht gew\u00fcnscht wird. Und das war damals schon so, das hat sich auch gezeigt, zum Beispiel dadurch, dass das Goetheanum in Dornach vollst\u00e4ndig abgebrannt ist. Aber das zeigte sich nach dem Tod von Rudolf Steiner noch immer und das zeigt sich bis jetzt, dass bestimmte M\u00e4chte diese Geisteswissenschaft nicht wollen, un dann kann man allerlei in die Welt schaffen, wodurch die \u00f6ffentliche Meinung so beeinflusst wird, dass Rudolf Steiner in ein ganz merkw\u00fcrdiges Licht gestellt wird. Geisteswissenschaft. Man find et nat\u00fcrlich, wenn etwas Wissenschaft ist, dann muss es mehrere Wissenschaftler geben, die bestimmte Resultate belegen k\u00f6nnen. Dass einer Untersuchungen anstellt und dann die Wahrheit finden w\u00fcrde, ja, das will man einfach \u00fcberhaupt nicht annehmen. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat sich dann auch immer mehr eine Entwicklung gezeigt, dass der Mensch nicht mehr alleine die Wahrheit haben kann, dass es immer in Gruppen geschehen soll, dass es durch Diskurs festgestellt werden soll, ob Wahrheitet da ist oder nicht. Wahrheit existiert eigentlich nicht mehr in diesem Sinne, dass sie bei einem Menschen sein kann. Und das hat nat\u00fcrlich dazu gef\u00fchrt, dass Geisteswissenschaft beruhend auf Untersuchungen, von einem Menschen, gar nicht seri\u00f6s genommen wird. Und wir haben das am deutlichsten bemerkt in der Zeit, dass Rudolf Steiner 150 Jahre her geboren wurde. Da haben viele Autoren Biografien geschrieben &#8211; ich auch &#8211; und da gab es eine Biografie von Helmut Zander und der hat eigentlich die ganze Geisteswissenschaft mehr oder weniger, ja, ich m\u00f6chte sagen l\u00e4cherlich gemacht, dadurch auch, dass er die Person Rudolf Steiner in ein fragw\u00fcrdiges Licht gestellt hat. Geisteswissenschaft beruhend auf Untersuchungen von einer Person wird nicht akzeptiert, das ist das eine. Und das andere ist dann, dass man ja, wie soll ich es sagen, die Moralit\u00e4t von Rudolf Steiner von allerlei Seiten bezweifelt. Und das beste Waffen daf\u00fcr ist in unserer Zeit, wenn man zeigen kann, dass jemand nicht alle Menschen liebt, sondern dass er bestimmte Menschen liebt und andere hasst. Und wenn das dann bestimmte Rassen sind von Menschen, wovon man mehr oder weniger anzeigen kann, dass das nicht so in der selbe Weise gesch\u00e4tzt wird wie die weisse Rasse, dann kann man ein Urteil f\u00e4llen: Dieser Mensch ist ein Rassist. Und das hat man mit Rudolf Steiner gemacht in den neunziger Jahren. Das fing an in den Niederlanden und hat sich sp\u00e4ter auch nach Deutschland verbreitet und ich habe geh\u00f6rt, dass es auch in Amerika sehr stark spielt oder gespielt hat, dass die Moralit\u00e4t von Rudolf Schneider infrage gestellt wird dadurch, dass er bestimmte Aussagen gemacht hat, woraus man nehmen kann, dass er eigentlich ein Rassist war. F\u00fcr mich ist das damals etwas unm\u00f6gliches gewesen, als das anfing sich zu zeigen. Denn wenn man die Arbeit von Rudolf Steiner kennt, dann wei\u00df man, dass ein Mensch, der eine solche geistige Wissenschaft empfangen darf aus der geistigen Welt, ja der muss, der muss ganz ganz moralisch sein, das kann gar nicht sein. Man k\u00f6nnte sogar sagen, das muss wohl ein heiliger Mensch sein,der Geschenke aus der geistigen Welt bekommt, dass er sie empf\u00e4ngt, dass er sie weitergeben darf. Und ich habe dann, als das auch noch in Deutschland wieder aktuell wurde, auch ein Buch dagegen geschrieben. Wenn die Anthroposophen selbst nicht mehr annehmen k\u00f6nnen, dass das eine Unm\u00f6glichkeit ist &#8211; und so ist es gegangen, es waren nicht nur die \u00e4u\u00dferliche M\u00e4chte, die es notwendig fanden, um Rudolf Schneider als Rassist darzustellen. Es waren Anthroposophen, die das gemacht haben und f\u00fcr mich ist das etwas Unbegreifliches,wenn man sieht, wenn man die Autor kennt, wenn man die B\u00fccher liest, wenn man die Vortr\u00e4ge liest, ja da wird es doch deutlich, dass da ein Mensch spricht, gesprochen hat, geschrieben het, der weit \u00fcber den Rassismus erhoben haben war? Das ist eine Unm\u00f6glichkeit. Er spricht ganz aus dem Christus Bewusstsein und dieses Bewusstsein ist eine Garantie daf\u00fcr, dass ein Mensch, der das hat, dass der alle Menschen, und nicht nur wei\u00dfe Menschen oder gelbe Menschen oder rote Menschen, oder was auch immer. Es ist eine Unm\u00f6glichkeit. Aber so ist es wohl in die Welt gebracht und seitdem ist es so, dass viele Menschen, wenn sie die den Namen Rudolf Steiner h\u00f6ren, unmittelbar die Reaktion haben: Ja aber das ist ein Rassist! Und ich habe das selbst erlebt als ich in Kreisen Vortr\u00e4ge gehalten habe, die nicht anthroposophisch waren, dass immer, wenn man \u00fcber Rudolf Steiner spricht, gesagt wird: Ah, das war doch ein Rassist! Lass uns das ernst nehmen. Er ist es nicht gewesen und ich werde das hoffentlich im Verlauf der kleinen Vortr\u00e4gen auch deutlich machen k\u00f6nnen. Aber es ist eine gewaltige Gegenkraft geworden, und die Frage ist: Ist das m\u00f6glich, die Anthroposophie so darzustellen, dass es deutlich wird, dass der Mensch, der sie empfangen hat, dass das ein heiliger Mensch gewesen ist? Es muss doch m\u00f6glich sein, dass es aus dem Inhalt, aus demjenigen, was in dem Inhalt zusammengestellt ist, durch die Koh\u00e4renz, die man in den B\u00fcchern und in den Vortr\u00e4gen findet, dass man dadurch, dass man so beeindruckt wird, durch die F\u00e4higkeit dieses Menschen, dass man dadurch wei\u00df, dasjenige, was man \u00fcber ihn hin\u00fcber geworfen hat, das ist eine gewaltige L\u00fcge. Ich werde das n\u00e4chste Mal auch nicht mehr weiter sprechen \u00fcber die Widerstand, die es gibt gegen die Anthroposophie. Das n\u00e4chste Mal will ich damit anfangen auch wirklich, mehr oder weniger zu zeigen, was sie ist und ich hoffe, dass es m\u00f6glich werden wird, dass dadurch, dass wir sie auch dann zusammen kennenlernen, oder wenn Sie Anthroposophie bereits gut kennen, dass wir sie zusammen neu erleben d\u00fcrfen, dass dadurch alle Widerst\u00e4nde wie Schnee f\u00fcr die Sonne schmelzen werden. Das ist meine Hoffnung und ja, es ist nat\u00fcrlich deutlich, dass ich die Anthroposophie liebe und es m\u00f6ge auch deutlich sein, dass ich sie liebe, weil sie eine wissenschaftliche Spiritualit\u00e4t ist, man braucht keine Religion, man braucht nichts mitzubringen, um sie zu verstehen. Der Verstand gen\u00fcgt, wenn diese Verstand nur aufnehmen kann ohne Vorurteile. Ich habe versucht drei gro\u00dfe Vorurteile wegzunehmen. Das ist die innerliche Faulheit, das sind die Antipathien gegen Rudolf Steiner selbst und das ist das Antlitz der heutigen Anthroposophie, das meiner Meinung nach nicht wirklich zeigt, was die Wirklichkeit ist. Ich habe also versucht, diese drei Widerst\u00e4nde wegzunehmen oder wenigstens zu besprechen und werde dann das n\u00e4chste Mal wirklich mit der Anthroposophie anfangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja ich m\u00f6chte dann noch wenigstens einmal dar\u00fcber sprechen, welche Widerst\u00e4nde es gibt wodurch nicht Millionen Menschen die Anthroposophie umarmen, obwohl sie es wahrscheinlich eigentlich m\u00f6chte. Und das ist eine schwierige Problematik. 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