{"id":7127,"date":"2016-10-05T00:00:00","date_gmt":"2016-10-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/blog\/alzheimer\/"},"modified":"2025-04-14T11:39:23","modified_gmt":"2025-04-14T09:39:23","slug":"alzheimer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/alzheimer\/","title":{"rendered":"Alzheimer"},"content":{"rendered":"<p><!--\n\n\n<h2> Es wird gesagt, dass 70% aller Demenz auf der Alzheimer-Erkrankung  beruht. Diese Form von Demenz wird als eine Krankheit aufgrund von  Ver\u00e4nderungen im Nervensystem des Gehirns betrachtet. Diese  Ver\u00e4nderungen zeigen sich tats\u00e4chlich, aber die Wissenschaftler sind  sich \u00fcber die Wahrheit ihrer Annahmen nicht sicher.\nDie  Symptome sind: ein progressiver Verlust der kognitiven Funktionen,  beginnend mit dem Verlust des Kurzzeitged\u00e4chtnisses. Dieser \u00e4u\u00dfert sich  in der Unm\u00f6glichkeit des Erinnerns k\u00fcrzlich gelernter Tatsachen und des  Aufnehmens neuer Informationen, in Problemen bei der  Aufmerksamkeitszeit, dem Planen, der Flexibilit\u00e4t, dem abstrakten Denken  sowie in einem abnehmenden Ged\u00e4chtnis von Bedeutungen und Begriffen.  Ein wichtiges Symptom ist \u00fcberdies, dass in der progressiven Demenz die  Zeit immer schneller zu verlaufen scheint. Langfristig entstehen zudem  Schw\u00e4chen bestimmter physischer Funktionen.<u><em><a title=\"YouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">YouTube<\/a><\/em><\/u><\/h2>\n\n\n<a title=\"ouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><img alt=\"Mieke Mosmuller\" data-src=\"https:\/\/www.miekemosmuller.com\/uploads\/7fe82420019be0e8e862146570cb3d74.jpg\" \/><\/a>\n\n--><\/p>\n<p>Es wird gesagt, dass 70% aller Demenz auf der Alzheimer-Erkrankung beruht. Diese Form von Demenz wird als eine Krankheit aufgrund von Ver\u00e4nderungen im Nervensystem des Gehirns betrachtet. Diese Ver\u00e4nderungen zeigen sich tats\u00e4chlich, aber die Wissenschaftler sind sich \u00fcber die Wahrheit ihrer Annahmen nicht sicher.<\/p>\n<p>Die Symptome sind: ein progressiver Verlust der kognitiven Funktionen, beginnend mit dem Verlust des Kurzzeitged\u00e4chtnisses. Dieser \u00e4u\u00dfert sich in der Unm\u00f6glichkeit des Erinnerns k\u00fcrzlich gelernter Tatsachen und des Aufnehmens neuer Informationen, in Problemen bei der Aufmerksamkeitszeit, dem Planen, der Flexibilit\u00e4t, dem abstrakten Denken sowie in einem abnehmenden Ged\u00e4chtnis von Bedeutungen und Begriffen. Ein wichtiges Symptom ist \u00fcberdies, dass in der progressiven Demenz die Zeit immer schneller zu verlaufen scheint. Langfristig entstehen zudem Schw\u00e4chen bestimmter physischer Funktionen. Aber wir wollen uns auf die beginnende Form konzentrieren. Die Alzheimer-Erkrankung ist der Alptraum des Alt- und Dementwerdens.<\/p>\n<p>In der modernen Medizin ist es eine Art Vergehen, zu sagen, dass ein Mensch etwas tun k\u00f6nne, um Krankheit zu verhindern, denn das w\u00fcrde bedeuten, dass, wenn jemand die Krankheit hat, es sein eigener Fehler ist, eigene Schuld. Nur physische Ma\u00dfnahmen wie k\u00f6rperliche \u00dcbungen oder Di\u00e4t werden akzeptiert. Aber wenn man all die anderen m\u00f6glichen Ma\u00dfnahmen durchf\u00fchren muss, die eine Erkrankung verhindern k\u00f6nnten, w\u00fcrde man ein Sklave des physischen Leibes und der medizinischen Berater werden, die nicht wollen, dass Menschen die Schuld ihrer Krankheit bekommen. Auf der anderen Seite gibt es gerade eine Tendenz, Menschen die Schuld f\u00fcr ihre Krankheit zu geben, n\u00e4mlich, wenn sie die Ma\u00dfnahmen, die von der regul\u00e4ren Medizin diktiert werden, nicht befolgen. Es ist also ein kompliziertes Problem.<\/p>\n<p>Hier in diesen philosophischen Reflexionen nehme ich mir die Freiheit, \u00fcber das Leben zu sprechen, ohne die \u00f6ffentliche Meinung zu Rate zu ziehen. Aber wie ich es schon im vorigen Text tat, will ich nochmals betonen, dass ich nie jemandem die Schuld geben w\u00fcrde, dass er eine Krankheit hat. Das hat keinen Sinn, und es w\u00e4re herzlos. Sein Leben ist, wie es ist, und der Mensch kommt mit einer sehr spezifischen Anlage in dieses Leben, die in fr\u00fcheren Inkarnationen &#8218;gebaut&#8216; worden ist. Es w\u00e4re ziemlich frivol, zu denken, dass wir alle F\u00e4den in unseren eigenen H\u00e4nden haben.<br \/>\nAber manche F\u00e4den sind in unseren H\u00e4nden, weil sie uns gegeben wurden. Und wir m\u00fcssten die Weisheit entwickeln, zu wissen, welche F\u00e4den dies sind.<\/p>\n<p>Als ich in der Schule war, las ich einmal ein Buch einer niederl\u00e4ndischen Autorin, An Rutgers-van der Loeff. Ich lebte in derselben Stra\u00dfe wie diese Autorin und ging oft mit ihrer Tochter zur Schule. Der Titel des Buches war \u201eMensch oder Wolf\u201c. Ich erinnere mich an den Inhalt nicht mehr wirklich. Aber ich erinnere mich an einen Spruch darin, auf englisch. Dieser Spruch hat mich in meiner Pubert\u00e4t und in der Studentenzeit begleitet, und auch noch einige Jahre meines Berufslebens, bis ich die Anthroposophie entdeckte, und der Spruch begleitet mich noch immer. Sp\u00e4ter entdeckte ich, dass dieser Spruch Franziskus von Assisi zugeschrieben wird. Der Spruch hat genau das in sich, was wir brauchen, um zu den richtigen Entschl\u00fcssen im Leben zu kommen. Er gibt den goldenen Mittelweg: <em>Herr gib mir die Gelassenheit, was ich nicht \u00e4ndern kann, hinzunehmen; den Mut zu \u00e4ndern, was ich \u00e4ndern kann und die Weisheit, den Unterschied zu erkennen. (&#8218;Lord, grant me the serenity to accept the things I cannot change; the courage to change the things I can; and the wisdom to know the difference.&#8216;)<\/em><\/p>\n<p>In diesem Spruch liegt meine Entschuldigung f\u00fcr die Freiheit, hier \u00fcber Ma\u00dfnahmen im Leben zu schreiben, die ergriffen werden k\u00f6nnen, um Demenz und selbst Alzheimer zu vermeiden: Finde den Unterschied zwischen dem, was wir akzeptieren m\u00fcssen, und dem, was wir ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Aber wir m\u00fcssen mit diesen Ver\u00e4nderungen beginnen, wenn wir noch jung sind, ab dem 35. Lebensjahr. Und wenn wir diese Ma\u00dfnahmen finden wenn wir schon viel \u00e4lter sind, werden wir sie mit viel mehr Energie und Intensit\u00e4t ergreifen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Unser Gehirn funktioniert wie ein Spiegel, er reflektiert all unsere Handlungen von Seele und Geist und bringt diese in das Bewusstsein. Wenn der Spiegel in Verfall ger\u00e4t, dann wird die Reflektion vage und schwer wahrzunehmen, obwohl sie noch immer da ist. Wir m\u00fcssten also f\u00fcr einen gut gepflegten, klar gl\u00e4nzenden Spiegel sorgen. Die Frage entsteht: Kann man das auf eine effektive Weise tun? Wir werden daf\u00fcr auf die Funktionen des Geistes und des Leibes in ihrem Verh\u00e4ltnis schauen m\u00fcssen, um zu verstehen, was jeder Mensch selbst tun kann, um einem R\u00fcckgang der kognitiven und emotionalen Funktionen beim \u00c4lterwerden vorzubeugen. Das werde ich in der n\u00e4chsten Woche beschreiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/miekemosmuller.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Blog126.jpg\" alt=\"Alzheimer \" width=\"250\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"font-size: 18pt;\">Sonntag 13. November 2016 Bern <\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 18pt;\">DEMENZERKRANKUNGEN WIRKSAM VORBEUGEN<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">VORTRAG UND \u00dcBUNGEN MIT<br \/>\n<em><strong>Mieke Mosmuller<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>14.00 bis 18.00 Uhr<\/p>\n<p>Nydeggstalden 34<br \/>\nPflegest\u00e4tte f\u00fcr musische K\u00fcnste pfmk.ch<\/p>\n<p>Demenzerkrankungen \u00e4ussern sich in einem Verlust der Ged\u00e4chtnisf\u00e4higkeit und einem immer schwieriger werden des Denkens. Durch eine Verlebendigung der Wahrnehmung und des Denkens gelingt es, der Entstehung von Demenz wirksam vorzubeugen.<br \/>\nIm \u00dcbungsteil begeben wir uns auf denkerischem Weg auf die Spurensuche nach einem einzigartigen Heilmittel, das in jedem Menschen verborgen liegt.<\/p>\n<p><strong><em>Mieke Mosmuller<\/em><\/strong> (*1951 in Amsterdam) ist eine niederl\u00e4ndische \u00c4rztin, Philosophin und Autorin. Ihre Forschungen zeigen den Weg zur Entwicklung eines reinen Denkens und dessen Bedeutung f\u00fcr die Zukunft.<br \/>\nmiekemosmuller.com<\/p>\n<p>Vortrag 14.00-15.00 Uhr<br \/>\nGespr\u00e4ch\/\u00dcbung 15.30-18.00 Uhr<\/p>\n<p><strong><em>Preis <\/em><\/strong><br \/>\nCHF 35.-<br \/>\nNur Vortrag CHF 18.-<\/p>\n<p><strong><em>Info<\/em><\/strong><br \/>\nAndreas Vettiger<br \/>\nfahriete@sunrise.ch &#8211; 032 944 22 42<br \/>\nfreundemiekemosmuller.de<em><strong>Alzheimer Von Mieke Mosmuller<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird gesagt, dass 70% aller Demenz auf der Alzheimer-Erkrankung beruht. Diese Form von Demenz wird als eine Krankheit aufgrund von Ver\u00e4nderungen im Nervensystem des Gehirns betrachtet. 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