{"id":7169,"date":"2015-12-09T00:00:00","date_gmt":"2015-12-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/blog\/advent\/"},"modified":"2025-04-14T12:31:43","modified_gmt":"2025-04-14T10:31:43","slug":"advent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/advent\/","title":{"rendered":"Advent"},"content":{"rendered":"<p><!--\n\n\n<h2>In den Wochenspr\u00fcchen von Rudolf Steiner finden wir Spr\u00fcche f\u00fcr jede  Woche des Jahres. Dank ihnen k\u00f6nnen wir mit den Jahreszeiten mitleben,  und wir k\u00f6nnen lernen, zu f\u00fchlen, zu erfahren, wie der Mensch \u2013 ich  selbst also \u2013 ebenso vier Jahreszeiten im Jahr durchlebt. Obwohl der  Leib dies nicht zeigt \u2013 unsere Bl\u00e4tter fallen nicht im Herbst und kommen  im Fr\u00fchling wieder hervor \u2013, k\u00f6nnen wir sehr deutlich in unserer Seele  als Vermittlerin zwischen Geist und Leib, aber auch zwischen dem  lebendigen Menschenwesen und der Natur, die Ver\u00e4nderungen in den  Jahreszeiten f\u00fchlen. So erleben wir im Fr\u00fchling und Sommer, wie die  Seele sich immer mehr von der Gebundenheit an den Leib l\u00f6st und sich  immer mehr an den Kosmos hingibt, bis sie so weit wie die kosmische Welt  ist und so w\u00fcrdig werden kann, ein wahrhaftiges Kleid f\u00fcr den Geist zu  werden. Sie kann dann das Geistgeschenk in sich empfangen<u><em><a title=\"YouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">YouTube<\/a><\/em><\/u><\/h2>\n\n\n<a title=\"ouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><img alt=\"Mieke Mosmuller\" data-src=\"https:\/\/www.miekemosmuller.com\/uploads\/ac7a132c3a1c0f5fa1c1098615d3d8c2.jpg\" \/><\/a>\n\n--><\/p>\n<p>In den Wochenspr\u00fcchen von Rudolf Steiner finden wir Spr\u00fcche f\u00fcr jede Woche des Jahres. Dank ihnen k\u00f6nnen wir mit den Jahreszeiten mitleben, und wir k\u00f6nnen lernen, zu f\u00fchlen, zu erfahren, wie der Mensch \u2013 ich selbst also \u2013 ebenso vier Jahreszeiten im Jahr durchlebt. Obwohl der Leib dies nicht zeigt \u2013 unsere Bl\u00e4tter fallen nicht im Herbst und kommen im Fr\u00fchling wieder hervor \u2013, k\u00f6nnen wir sehr deutlich in unserer Seele als Vermittlerin zwischen Geist und Leib, aber auch zwischen dem lebendigen Menschenwesen und der Natur, die Ver\u00e4nderungen in den Jahreszeiten f\u00fchlen. So erleben wir im Fr\u00fchling und Sommer, wie die Seele sich immer mehr von der Gebundenheit an den Leib l\u00f6st und sich immer mehr an den Kosmos hingibt, bis sie so weit wie die kosmische Welt ist und so w\u00fcrdig werden kann, ein wahrhaftiges Kleid f\u00fcr den Geist zu werden. Sie kann dann das Geistgeschenk in sich empfangen.<\/p>\n<p>Dann kommt eine Umkehr in das Verh\u00e4ltnis der Seele zum Kosmos und dem Menschen selbst. Die Seele nimmt das Licht und die W\u00e4rme des Sommers in sich auf und entwickelt sich zum Mittwinter hin, indem sie immer st\u00e4rker und st\u00e4rker wird. Der Schaffensdrang wird nun als ein wirkliches Sein, eine Substanz empfunden, und die Seele empfindet das Bed\u00fcrfnis, dies der Welt zur\u00fcckzuschenken. Sie ist nun eine unabh\u00e4ngige Substanz, ein Wesen, ein Sein, das jede Woche mehr real wird. Und so finden wir in dieser Woche, wie von neuem eine Umkehr eintritt. Das innere spirituelle Licht durchtr\u00e4nkt die Seele, und kann bis in das Werk hinein reichen, bis in die Taten auf Erden. Aber dazu m\u00fcssen wir uns von neuem opfern, jedoch in einer ganz umgekehrten Weise bez\u00fcglich jener Weise, in der wir dies im Sommer taten. Damals gaben wir uns dem \u00e4u\u00dferen Kosmos hin. Nun ist es Hingabe an das innere spirituelle Licht. In den Spr\u00fcchen, die hierunter zitiert sind, k\u00f6nnen wir diese Metamorphose empfinden.<\/p>\n<p>In den zur\u00fcckliegenden Wochen habe ich versucht, dieses St\u00e4rkerwerden des inneren Sinnes zu beschreiben, wie er sich durch das Denken des Denkens entwickelt. Aber nun kommt die Zeit, wo unser eigener Wille sich einem h\u00f6heren inneren Willen hingeben muss.<\/p>\n<table style=\"font-size: 11pt;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><em><strong>\u00a0<\/strong><em><em><strong><br \/>\nWochenspruch 35, <\/strong><br \/>\n1. bis 7. Dezember<\/em><\/em><\/em><\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"50%\"><em><em> <em><strong><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong>Die Spiegelung im Sommer:<\/strong><br \/>\n<strong>Wochenspruch 18, <\/strong><br \/>\n4. bis 10. August<\/em><\/em><\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><em>Kann ich das Sein erkennen,<br \/>\nDass es sich wiederfindet<br \/>\nIm Seelenschaffensdrange?<br \/>\nIch f\u00fchle, dass mir Macht verlieh&#8217;n,<br \/>\nDas eigne Selbst dem Weltenselbst<br \/>\nAls Glied bescheiden einzuleben.<\/em><\/td>\n<td><\/td>\n<td valign=\"top\"><em>Kann ich die Seele weiten,<br \/>\nDass sie sich selbst verbindet<br \/>\nEmpfangnem Welten-Keimesworte?<br \/>\nIch ahne, dass ich Kraft muss finden,<br \/>\nDie Seele w\u00fcrdig zu gestalten,<br \/>\nZum Geistes-Kleide sich zu bilden.<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"font-size: 11pt;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><em><strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong><em><em><strong>Wochenspruch 36, <\/strong><br \/>\n8. bis 14. Dezember<\/em><\/em><\/em><\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"50%\"><em><em><em><strong>\u00a0<\/strong><em><strong>Die Spiegelung im Sommer:<\/strong><br \/>\n<strong>Wochenspruch 17, <\/strong><br \/>\n28. Juli bis 3. August<br \/>\n<\/em><\/em><\/em><\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><em>In meines Wesens Tiefen spricht<br \/>\nZur Offenbarung dr\u00e4ngend<br \/>\nGeheimnisvoll das Weltenwort:<br \/>\nErf\u00fclle deiner Arbeit Ziele<br \/>\nMit meinem Geisteslichte,<br \/>\nZu opfern dich durch mich.<\/em><\/td>\n<td><\/td>\n<td valign=\"top\"><em>Es spricht das Weltenwort,<br \/>\nDas ich durch Sinnestore<br \/>\nIn Seelengr\u00fcnde durfte f\u00fchren:<br \/>\nErf\u00fclle deine Geistestiefen<br \/>\nMit meinen Weltenweiten,<br \/>\nZu finden einstens mich in dir.<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/miekemosmuller.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Blog84.jpg\" alt=\"Advent\" width=\"300\" \/><br \/>\nAdvent<em><strong>Advent Von Mieke Mosmuller<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Wochenspr\u00fcchen von Rudolf Steiner finden wir Spr\u00fcche f\u00fcr jede Woche des Jahres. Dank ihnen k\u00f6nnen wir mit den Jahreszeiten mitleben, und wir k\u00f6nnen lernen, zu f\u00fchlen, zu erfahren, wie der Mensch \u2013 ich selbst also \u2013 ebenso vier Jahreszeiten im Jahr durchlebt. Obwohl der Leib dies nicht zeigt \u2013 unsere Bl\u00e4tter fallen nicht im Herbst und kommen im Fr\u00fchling wieder hervor \u2013, k\u00f6nnen wir sehr deutlich in unserer Seele als Vermittlerin zwischen Geist und Leib, aber auch zwischen dem lebendigen Menschenwesen und der Natur, die Ver\u00e4nderungen in den Jahreszeiten f\u00fchlen. So erleben wir im Fr\u00fchling und Sommer, wie die Seele sich immer mehr von der Gebundenheit an den Leib l\u00f6st und sich immer mehr an den Kosmos hingibt, bis sie so weit wie die kosmische Welt ist und so w\u00fcrdig werden kann, ein wahrhaftiges Kleid f\u00fcr den Geist zu werden. Sie kann dann das Geistgeschenk in sich empfangen.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":4495,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-7169","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nicht-kategorisiert"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7169","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7169"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7169\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8091,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7169\/revisions\/8091"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7169"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}