{"id":7173,"date":"2017-05-10T00:00:00","date_gmt":"2017-05-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/blog\/das-wahre-selbst\/"},"modified":"2025-04-14T10:53:13","modified_gmt":"2025-04-14T08:53:13","slug":"das-wahre-selbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/das-wahre-selbst\/","title":{"rendered":"Das wahre Selbst"},"content":{"rendered":"<p><!--\n\n\n<h2><span style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" data-mce-type=\"bookmark\" class=\"mce_SELRES_start\"><\/span>Im Wochenende haben wir mit einer Gruppe in 'Samaya in Werkhoven' gearbeitet an dem Thema 'Karma und Reinkarnation'. Als \u00dcbung in der Suche nach dem wahren Selbst gab ich den folgenden text, um durch Tun davon auf dem Weg zu dem wahren Selgst gebracht zu werden.<u><em><a title=\"YouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">YouTube<\/a><\/em><\/u><\/h2>\n\n\n<a title=\"ouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><img alt=\"Mieke Mosmuller\" data-src=\"https:\/\/www.miekemosmuller.com\/uploads\/13988fdac4897b5ec67c85c4dc141672.jpg\" \/><\/a>\n\n--><\/p>\n<p>Im Wochenende haben wir mit einer Gruppe in &#8218;Samaya in Werkhoven&#8216; gearbeitet an dem Thema &#8218;Karma und Reinkarnation&#8216;. Als \u00dcbung in der Suche nach dem wahren Selbst gab ich den folgenden text, um durch Tun davon auf dem Weg zu dem wahren Selgst gebracht zu werden.<\/p>\n<p>Zitat aus GA 78 (Anthroposophie, ihre Erkenntniswurzeln und Lebensfr\u00fcchte).<\/p>\n<p>\u201aIm Naturbeobachten lehnt man sich an die \u00e4u\u00dfere Sinneserfahrung an. Man entwickelt der Sinneserfahrung entgegen die menschliche Gedankenwelt, den Inhalt des Denkens, und es ergibt sich als die wahre Wirklichkeit dasjenige, was sich zusammenf\u00fcgt aus dem einseitigen Erfahrungsinhalte der Au\u00dfenwelt und dem einseitigen Inhalte des Denkens. Man erg\u00e4nzt dasjenige, was, wie ich gestern sagte, als eine halbe Wirklichkeit dem Menschen durch seine Organisation entgegentritt. Man kann, wenn man diese Freiheit erfassen will, die ja ein unmittelbar mit dem Menschen identisches Erlebnis ist, nicht an \u00c4u\u00dferes sich anlehnen. Man mu\u00df das Denken selber verbinden mit demjenigen, was man, ich m\u00f6chte sagen, in dem Prozesse seines Ichs ist. Man mu\u00df dasjenige anschauen, was in der Freiheit vor einem steht, aber indem man anschaut, mu\u00df man zu gleicher Zeit das Denken entwickeln, wie man es sonst an den Erscheinungen der \u00e4u\u00dferen Natur entwickelt. Was Goethe so gefallen hat, als Heinroth sein Denken ein gegenst\u00e4ndliches genannt hat, das mu\u00df auf einer noch h\u00f6heren Stufe zutage treten, wenn man die Offenbarung der Freiheit erfassen will, denn Goethe verband sein Denken mit dem \u00c4u\u00dferlich-Sinnlichen der pflanzlichen Welt. Da gelang es ihm, das Denken untertauchen zu lassen in das Objekt, mit dem aktiven Denken in dem Objekt selbst drinnen zu leben; aber das Objekt blieb passiv. Will man dieses, wenn ich es da noch so nennen darf, gegenst\u00e4ndliche Denken auf die Freiheit anwenden, dann mu\u00df man ein \u00dcbersinnlich-Geistiges, das im Menschenseelenweben in fortw\u00e4hrender T\u00e4tigkeit ist, noch auf 38 eine viel innigere Weise durchdringen mit der Aktivit\u00e4t des Denkens. Man mu\u00df nicht ein \u00c4u\u00dferliches, man mu\u00df dasjenige, was in einem selber sich entwickelt, mit der Aktivit\u00e4t des Denkens durchdringen. Dadurch aber rei\u00dft sich das, was nun Inhalt des Denkens wird, los von einem jeglichen Haften an einem Objekt im gew\u00f6hnlichen Sinne. Was hier das Denken vollzieht, es wird selber ein Akt der Befreiung. Es hebt sich das Denken, indem es nicht inhaltlos wird, sondern gerade indem es angef\u00fcllt ist mit dem intimsten Flie\u00dfen des Menschenwesens selbst, herauf zu einem freien Flusse, der das eine aus dem andern hervorstr\u00f6men l\u00e4\u00dft. Es erf\u00fcllt sich der Seeleninhalt mit etwas, das er selber erzeugt und das in seiner Erzeugung zu gleicher Zeit objektiv ist. Der Geist naturwissenschaftlicher Denkungsweise ist heraufgetragen in das Aufsuchen der dem Menschen wichtigsten Seelenresultate. Damit aber war f\u00fcr das Gebiet, das dem Menschen als ethisches, als sittliches Wesen zugrunde liegt, die geisteswissenschaftliche Methode geltend gemacht, und diese besteht in nichts anderem als in dem Erleben eines Inhalts, der da ist, wenn das menschliche Seelenleben sich losrei\u00dft von dem Haften an einem \u00e4u\u00dferen Objekte. Und wenn die Seele noch etwas erleben kann, dann ist das Erlebnis ein \u00fcbersinnliches. Qualitativ ist dasjenige, was da erstrebt worden ist als seelische Beobachtungsresultate, nichts anderes, als was sp\u00e4ter von mir geltend gemacht worden ist mit Bezug auf die Erforschung der verschiedenen Gebiete der \u00fcbersinnlichen Welten. Man wird durch dasjenige, was sp\u00e4ter geltend gemacht worden ist, allerdings in andere Gebiete gef\u00fchrt als diejenigen, die dem Menschen zun\u00e4chst im gew\u00f6hnlichen Leben vorliegen; aber man verf\u00e4hrt mit Bezug auf das Innerste der Seelenverfassung auch f\u00fcr diese \u00fcbersinnlichen Gebiete nicht anders, als man zu verfahren hat, wenn man das Wesen der menschlichen 39 Freiheit untersucht, so da\u00df man eine wirkliche Erkenntnis dieses Wesens erh\u00e4lt. Man beschr\u00e4nkt den Gegenstand der Untersuchung zun\u00e4chst auf den Menschen als freies Wesen innerhalb der physischen Welt, aber dieses freie Wesen wurzelt in einem \u00dcbersinnlichen. Man bewegt sich in den Freiheitsuntersuchungen in einem Strom \u00fcbersinnlicher Forschung. Wer dann in vollem Sinne ernst nimmt, was er da eigentlich tut, was da eigentlich in ihm geschieht, indem er sich in diesem Strom \u00fcbersinnlicher Forschung bewegt, bei dem bietet sich nach und nach selbst der Weg, dasjenige, was er nun angewendet hat behufs Untersuchung der menschlichen Freiheit, auch f\u00fcr weitere Gebiete anzuwenden. Und eines tritt f\u00fcr ihn hervor aus solchen Untersuchungen mit einer deutlich sprechenden Notwendigkeit: da\u00df der Mensch, wenn er sich nur nicht durch naturwissenschaftliche Vorurteile den Weg zur Freiheit verdunkelt, wenn er unbefangen dasjenige im Freiheitswesen untersucht, was ihm im allerallt\u00e4glichsten Leben vorliegt, da\u00df der Mensch dazu kommt, wenigstens zun\u00e4chst f\u00fcr dieses Gebiet anzuerkennen, da\u00df er imstande ist, sich in seinem inneren Seelenleben loszurei\u00dfen von der Leiblichkeit, die sonst das Werkzeug des Denkens ist, weil diese Leiblichkeit eben gerade das liefern mu\u00df, was die \u00e4u\u00dfere Beobachtung bietet, zu der dann der Gedanke als die Erg\u00e4nzung hinzutritt. Und man wei\u00df, was \u00fcbersinnliche Forschung ist, wenn man in richtiger Weise geforscht hat \u00fcber das Freiheitsproblem. Man steht in dem Geiste dieser Forschung schon drinnen, der dann auch hinauff\u00fchrt in die H\u00f6he der \u00fcbersinnlichen Welt.\u2018<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/miekemosmuller.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Blog157.jpg\" alt=\"Das wahren Selbst\" width=\"320\" \/><\/p>\n<p><em><strong>Das wahre Selbst Von Mieke Mosmuller<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Wochenende haben wir mit einer Gruppe in &#8218;Samaya in Werkhoven&#8216; gearbeitet an dem Thema &#8218;Karma und Reinkarnation&#8216;. 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