{"id":7205,"date":"2020-09-12T00:00:00","date_gmt":"2020-09-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/blog\/mikro-organismen\/"},"modified":"2025-04-07T10:46:54","modified_gmt":"2025-04-07T08:46:54","slug":"mikro-organismen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/mikro-organismen\/","title":{"rendered":"Mikro-Organismen"},"content":{"rendered":"<p><em class=\"EMPH_BOX\">Der folgende Text ist eine w\u00f6rtliche Transkription des gesprochenen Videotextes.<\/em><br \/>\n<!--\n\n\n<h2>In diesem Video wird die wissenschaftliche Sicht auf den Unterschied zwischen einem Bakterium und einem Virus besprochen. Bakterien sind selbst multiplikationsf\u00e4hige Zellen und verf\u00fcgen \u00fcber einen eigenen Stoffwechsel, aber sie sind Parasiten, d.h. sie brauchen einen N\u00e4hrboden, um zu \u00fcberleben. Ein Virus ist keine Zelle, es ist ein St\u00fcck DNA oder RNA, Einzel- oder Doppelstrang mit nur einem Proteinmantel darum herum. Ein Virus ben\u00f6tigt zum \u00dcberleben die gesamte Zellfunktion seines Gastgebers, d.h. sowohl seine F\u00e4higkeit zur Reproduktion als auch seinen Stoffwechsel.<u><em><a title=\"YouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/zVy369u9FmU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">YouTube<\/a><\/em><\/u><\/h2>\n\n\n<a title=\"ouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/zVy369u9FmU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><img alt=\"Mieke Mosmuller\" data-src=\"https:\/\/www.miekemosmuller.com\/uploads\/dac439bd4029e499986651681aafe131.jpg\" \/><\/a>\n\n--><\/p>\n<p>In diesem Video wird die wissenschaftliche Sicht auf den Unterschied zwischen einem Bakterium und einem Virus besprochen. Bakterien sind selbst multiplikationsf\u00e4hige Zellen und verf\u00fcgen \u00fcber einen eigenen Stoffwechsel, aber sie sind Parasiten, d.h. sie brauchen einen N\u00e4hrboden, um zu \u00fcberleben. Ein Virus ist keine Zelle, es ist ein St\u00fcck DNA oder RNA, Einzel- oder Doppelstrang mit nur einem Proteinmantel darum herum. Ein Virus ben\u00f6tigt zum \u00dcberleben die gesamte Zellfunktion seines Gastgebers, d.h. sowohl seine F\u00e4higkeit zur Reproduktion als auch seinen Stoffwechsel.<\/p>\n<p>Man m\u00fcsste sich mit dieser Unterscheidung auseinandersetzen, um eine Vorstellung von dem wirklichen Unterschied zu bekommen. Das wirkliche Verst\u00e4ndnis von Infektionskrankheiten kann nur gefunden werden, wenn man es wagt um zu denken. Quakende Fr\u00f6sche verursachen den Regen nicht, sondern reagieren darauf mit Quaken. Beispiele f\u00fcr die falsche Pflege des Virus.<\/p>\n<p>Ja, dann heute zur\u00fcck zur Frage, was ist nun eigentlich ein Virus. Und wenn wir etwas tiefer blicken wollen, als nur zu demjenigen, was die Wissenschaft uns erz\u00e4hlt, dann m\u00fcssen wir doch zuerst einigerma\u00dfen wissen, was diese Wissenschaft eigentlich erz\u00e4hlt. Und daf\u00fcr habe ich meine Erkenntnisse wieder aufgefrischt. Und man kann eigentlich sagen, dass ein Virus sehr unterschiedlich ist mit Bezug zu einer Bakterie. Denn eine Bakterie, die lebt aufgrund von den F\u00e4higkeiten des Gastgebers, eine Bakterie ist ein Parasit, kann nicht au\u00dferhalb eines Gastgebers leben. Bei einem Virus ist das auch der Fall, aber ein Virus lebt nicht nur aufgrund der Produkte eines Gastgebers, aber ein Virus dringt in die Zelle hinein, dringt manchmal sogar in den Nucleus, in den Kern hinein, und verwendet da nicht nur also die bereits produzierten Substanzen, die der Mensch produziert, aber das Produzieren selbst, wird von dem Gastgeber gegeben, und das ist doch etwas ganz anderes. Also eine Bakterie ist ein Parasit, aber ein Virus geht noch viel weiter. Ein Virus hat auch eigentlich nicht die M\u00f6glichkeit, aus sich selbst da zu sein, auch nicht in einem Gastgeber ohne weiteres, ein Virus hat n\u00e4mlich nur eine Nucleins\u00e4ure zur Verf\u00fcgung, klein oder auch gro\u00df, lang, RNA, oder DNA, und das ist eigentlich alles, was es ist. Darum herum finden wir dann einen Eiwei\u00dfmantel, aber sonst hat das Virus selbst nichts zur Verf\u00fcgung und muss ganz und gar die F\u00e4higkeiten des Gastgebers verwenden.<\/p>\n<p>Das ist die Wissenschaftliche Erkenntnis. Und man wei\u00df inzwischen, dass es mehrere Klassen von Viren gibt, die Viren, die DNA als Wesen, k\u00f6nnte man sagen, haben, die dringen wirklich bis in den Kern der Zelle, und die Viren, die RNA als Wesen haben, und die dringen meistens nicht bis in den Kern, bleiben also im Zytoplasma darin. Und dann gibt es Viren mit zweistr\u00e4ngiger DNA und auch Viren mit einem Strang, Viren mit zweistr\u00e4ngier RNA und auch Viren mit nur einem Strang. Das ist so ungef\u00e4hr die Definition, die man in den modernen universit\u00e4ren Lehrb\u00fcchern findet.<\/p>\n<p>Und man kann sagen, ja dann wei\u00df ich das. Ich denke, dass die meisten Studenten nicht weiter gehen, als dass sie das sich merken, dass sie das im Ged\u00e4chtnis festzuhalten versuchen, und das ist es dann. Aber man kann, wenn man die Frage hat, was ist nun eigentlich wirklich ein Virus, nat\u00fcrlich doch noch weiter gehen, und das ist, dass man diese verschiedenen Eigenschaften von Bakterien und Viren, dass man die durchdenkt, also sich vorstellt, nicht nur so dar\u00fcber hin\u00fcber denken, ah ja dann wei\u00df ich dass, aber sich nachher Vorstellungen davon formen, was es ist, wenn wir ein Parasit in uns haben, der selbst Zellprozesse hat, Bakterie, oder ein Parasit, der diese Zellprozesse selbst nicht hat, und wirklich innerhalb von unseren Zellen leben muss, und sogar manche Viren leben nicht nur in der Zelle, sondern wirklich in dem Zellkern.<\/p>\n<p>Ich ver\u00f6ffentliche gelichzeitig auf meiner Seite Philosophische Reflexionen einen Vortrag aus 2018, den ich damals in Arnheim gehalten habe. Und dieser Vortrag handelt \u00fcber das Wesen des Menschen und seine DNA. Und damals habe ich versucht mich zu vertiefen in diese DNA, in was das eigentlich ist. Und ja, man muss diese Grunderkenntnisse eigentlich haben, wenn man gerne wissen will, was ein Virus denn eigentlich ist. Denn wenn man nicht wei\u00df was DNA und RNA sind, dann versteht man auch diese Viren nicht.<\/p>\n<p>Ich habe damals auch versucht darauf hinzuweisen, dass man die DNA und RNA nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt nicht mit dem Auge sehen kann, dass man ein Elektronenmikroskop braucht daf\u00fcr und dass dann diese Problematik entsteht, die ich das vorige Mal auch schon besprochen habe, dass es eine \u00dcbersetzung der Wirklichkeit ist und dass man sich immer fragen muss, in wie weit ist diese \u00dcbersetzung, die dann auch mit Hilfe eines Computerprogramms stattfindet, ist diese \u00dcbersetzung auch wirklich richtig.<\/p>\n<p>Also wir haben, wenn wir Bilder von Viren sehen, haben wir es zu tun mit eigentlich Animationen und nicht mit Tatsachen. Also man muss sich doch immer wieder vorhalten, dass man eigentlich nicht wei\u00df, wie diese, muss man sagen Lebewesen, oder sind es nur halblebendige Molek\u00fcle, und das muss man sich vorhalten, dass man das eigentlich nicht mit dem Auge wahrnehmen kann.<\/p>\n<p>Und es ist die Frage, womit haben wir es dann eigentlich zu tun. Und diese Frage l\u00e4sst sich nur l\u00f6sen, wenn wir dasjenige tun, was ich soeben gesagt habe, n\u00e4mlich vorstellen, nicht so sehr bildlich, aber vorstellen den Unterschied zwischen Bakterie und Virus. Und wenn man das intensiv genug macht, dann kommt schon eine Ahnung auf, dass wir es in der Welt der Viren mit etwas ganz anderem zu tun haben, als in der Welt der Bakterien. Darauf kann ich dann weiter eingehen. Aber ich m\u00f6chte jetzt zuerst eine andere Seite der Problematik beleuchten.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist Rudolf Steiner der Geisteslehrer, das k\u00f6nnen Sie hier auch sehen, er steht hier mit seiner ganzen Arbeit hinter mir und das ist auch wirklich so. Ich wei\u00df, dass er kein Rassist war, ich habe das ausf\u00fchrlich beschrieben in meinem Buch Der Lebendige Rudolf Steiner. Und man kann eigentlich sagen, wie schaffen die Menschen es ohne Geisterkenntnis zu leben, das ist f\u00fcr mich wirklich eine gro\u00dfe Frage, das m\u00f6chte ich zuerst sagen. Und dann habe ich nat\u00fcrlich in dieser Krise, worin wir jetzt sind, oft zu dem Werk von Rudolf Steiner meine Zuflucht gesucht. Und er hat verschiedenes \u00fcber Mikroorganismen ausgesagt. Der Unterschied Bakterie und Virus, war noch nicht so klar, damals, das war noch im Werden, das musste eigentlich noch kommen, also er spricht eigentlich vor allem \u00fcber Bakterien und Bazillen und wenn er dar\u00fcber spricht, da hat man den Eindruck, das k\u00f6nnten wohl vielleicht die Viren sein. So spricht er \u00fcber Grippebazillen. Ja wir wissen inzwischen, dass das Viren sind, also, wir haben es nat\u00fcrlich mit einer Geisteswissenschaft zu tun, von einem Jahrhundert her.<\/p>\n<p>Aber trotzdem gibt es darin bestimmte allgemeine Gesichtspunkte, und die, ja ich m\u00f6chte eigentlich alle Menschen w\u00fcnschen, dass sie diese aufnehmen k\u00f6nnten. So hatte er Vortr\u00e4ge gehalten f\u00fcr die Arbeiter am Goetheanum, die da das Geb\u00e4ude aufgebaut haben und die konnten Rudolf Steiner Fragen stellen und da hat er sehr interessante Antworten gegeben. Und da spricht er auch \u00fcber die Mikroorganismen und sagt dann, ich w\u00fcrde gar nicht sagen, dass sie nicht da sind. Nat\u00fcrlich sind sie da, die Wissenschaft kann das auch beweisen, dass sie da sind. Die Frage ist nur, kommt die Krankheit von den Mikroorganismen, oder liegt das anders? Und er gibt dann einen Vergleich und sagt, wenn es regnet, dann quaken die Fr\u00f6sche. Man w\u00fcrde nicht sagen, dass durch das Quaken der Fr\u00f6sche es anf\u00e4ngt zu regnen. So etwas sagt man aber bei den Infektionskrankheiten wohl. Es gibt Mikroorganismen im K\u00f6rper und man meint, dass das feststellen, dass sie da sind, dass dadurch die Krankheit entsteht. Nein, sagt Rudolf Steiner, man muss das eigentlich anders herum denken lernen, der K\u00f6rper ist bereits nicht gesund und in einem nicht gesunden K\u00f6rper f\u00fchlen sich diese Mikroorganismen wohl. Das ist eine Art Wellness f\u00fcr sie, sie finden das herrlich, um da zu sein, und deshalb vermehren sie sich lustig. Also das ist eine Umdrehung der Gesichtspunkte.<\/p>\n<p>Und das ist etwas, was wir eigentlich von dem Geistigen Standpunkt immer wieder lernen k\u00f6nnen, dass wir den Mut fassen die Dinge auch mal anders herum zu sehen, das kann man doch einfach wagen und dann mal schauen, was raus kommt, damit hat man nicht seine Wissenschaft verlassen.<\/p>\n<p>So hat Rudolf Steiner zu den Arbeitern im Goetheanum gesprochen. Und es gibt dann auch noch, es gibt viele mehr und ich werde so im Laufe der Zeit immer etwas davon mitbringen, aber es gibt dann auch noch ein Vortrag, wo er \u00fcber diese Mikroorganismen spricht und dann im Verh\u00e4ltnis zu der modernen Weltanschauung, und er sagt dann: So wie man im Mittelalter geglaubt hat an Gespenster, so glaubt man jetzt an Mikroorganismen. In beiden F\u00e4llen ist der Glaube gerechtfertigt, denn Gespenster gibt es und Mikroorganismen gibt es auch, aber man ruft sie auf dadurch, dass man Furcht hat. Das war mit den Gespenstern so, das ist mit Bakterien, mit Vieren auch der Fall.<\/p>\n<p>Und dann sagt er, das aller Schlimmste, was der Mensch tun kann, ist, dass er abends mit materialistischen Gedanken und Vorstellungen in den Schlaf hinein geht. Das ruiniert in gewissem Sinn den Leib. Und wenn man dann am Morgen wieder aufwacht, dann hat man einen Leib zur\u00fcckgefunden, der nicht mehr so gesund ist, wie gestern. Und so wird man anf\u00e4llig f\u00fcr Mikroorganismen, das ist das eine, man soll also die Furcht vermeiden.<\/p>\n<p>Aber das andere ist, sagt er, und das lehrt uns schon etwas in dieser Zeit, dass man die Mikroorganismen auch nicht pflegen soll. Ja, das ist nat\u00fcrlich selbstverst\u00e4ndlich, dass man das nicht tun will. Aber wie sagt er, tut man das eigentlich, man tut das dadurch, dass man, wenn man in einer Epidemie darin ist, dass man sein Bewusstsein fortw\u00e4hrend erf\u00fcllt mit Vorstellungen der Krankheit. Was haben wir im letzten halben Jahr erlebt, nur noch Corona.<\/p>\n<p>Das ist was ich dieses Mal vorbringen m\u00f6chte. Und ich hoffe dann das n\u00e4chste Mal weiter zu gehen mit der Frage, was ist nun eigentlich ein Virus und dann das so allm\u00e4hlich \u00fcberzuleiten zu der Frage, was ist dieses Coronavirus eigentlich. Ich werde dann jedes Mal diese relativierenden Gesichtspunkte aus der Geisteswissenschaft dazu nehmen, damit wir vielleicht uns daran gew\u00f6hnen k\u00f6nnen nicht so regelrecht von hier nach dort zu denken, aber auch Mal anders herum zu kommen, die Dinge anders herum denken zu wagen.<\/p>\n<p><em><strong>Mikro-Organismen Von Mieke Mosmuller<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Video wird die wissenschaftliche Sicht auf den Unterschied zwischen einem Bakterium und einem Virus besprochen. Bakterien sind selbst multiplikationsf\u00e4hige Zellen und verf\u00fcgen \u00fcber einen eigenen Stoffwechsel, aber sie sind Parasiten, d.h. sie brauchen einen N\u00e4hrboden, um zu \u00fcberleben. Ein Virus ist keine Zelle, es ist ein St\u00fcck DNA oder RNA, Einzel- oder Doppelstrang mit nur einem Proteinmantel darum herum. Ein Virus ben\u00f6tigt zum \u00dcberleben die gesamte Zellfunktion seines Gastgebers, d.h. sowohl seine F\u00e4higkeit zur Reproduktion als auch seinen Stoffwechsel.<\/p>\n<p>Man m\u00fcsste sich mit dieser Unterscheidung auseinandersetzen, um eine Vorstellung von dem wirklichen Unterschied zu bekommen. Das wirkliche Verst\u00e4ndnis von Infektionskrankheiten kann nur gefunden werden, wenn man es wagt um zu denken. Quakende Fr\u00f6sche verursachen den Regen nicht, sondern reagieren darauf mit Quaken. 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