{"id":7293,"date":"2016-10-19T00:00:00","date_gmt":"2016-10-18T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/blog\/krebs-und-kultur\/"},"modified":"2025-04-14T11:37:12","modified_gmt":"2025-04-14T09:37:12","slug":"krebs-und-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/krebs-und-kultur\/","title":{"rendered":"Krebs und Kultur"},"content":{"rendered":"<p><!--\n\n\n<h2>Der Herbst ist f\u00fcr mich eine Zeit, die mit Vortr\u00e4gen und Seminaren in  mehr als nur einem Land gef\u00fcllt ist. Es gibt kein festes Programm, das  \u00fcberall dasselbe ist, es ist ein reiches und wachsendes Thema. In  Amsterdam und Bern werde ich \u00fcber Demenz sprechen. Aber in Hamburg wird  das Thema sein: Krebs und Kultur. Ich werde hier einen Vorblick geben,  wie ich es auch f\u00fcr die Demenz getan habe.<u><em><a title=\"YouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">YouTube<\/a><\/em><\/u><\/h2>\n\n\n<a title=\"ouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><img alt=\"Mieke Mosmuller\" data-src=\"https:\/\/www.miekemosmuller.com\/uploads\/dd9651b9764972c36ca10b2b2479f0a6.jpg\" \/><\/a>\n\n--><\/p>\n<p>Der Herbst ist f\u00fcr mich eine Zeit, die mit Vortr\u00e4gen und Seminaren in mehr als nur einem Land gef\u00fcllt ist. Es gibt kein festes Programm, das \u00fcberall dasselbe ist, es ist ein reiches und wachsendes Thema. In Amsterdam und Bern werde ich \u00fcber Demenz sprechen. Aber in Hamburg wird das Thema sein: Krebs und Kultur. Ich werde hier einen Vorblick geben, wie ich es auch f\u00fcr die Demenz getan habe.<\/p>\n<p>Als ich Medizinstudentin war \u2013 ohne irgendein Interesse an alternativer Medizin \u2013, nahm ich Geigenstunden. Mein Lehrer war ein Musiker, der im Konzertgeb\u00e4ude in Amsterdam Geige spielte. Er wohnte um die Ecke, und ich brauchte nur ein paar Minuten zu laufen, um zum Unterricht zu gehen. Er war ein \u00e4lterer Mann, und ich bewunderte sein Spiel, aber auch seine Geschichten \u00fcber sein Leben. Eines Tages erz\u00e4hlte er von einer Orchesterreise nach Amerika, vor vielen Jahren. Er wurde dort krank und musste sich einer kleinen Bauchoperation unterziehen. Er lag in einem Zimmer mit zwei Betten, der Mann neben ihm, war sehr viel kr\u00e4nker. Dann geschah es, dass sein Zimmergenosse die Diagnose eines unheilbaren Darmkrebses bekam. Es wurde ihm gesagt, dass er h\u00f6chstens noch drei Monate zu leben h\u00e4tte. Der Mann wurde \u00fcber dieses k\u00fchne Urteil w\u00fctend. Er stand aus dem Bett auf, die M\u00e4nner tauschten ihre Adressen aus, und er verlie\u00df das Krankenhaus, w\u00e4hrend er den \u00c4rzten sagte: Ich nehme dieses Todesurteil von euch nicht an!<\/p>\n<p>Der Musiker kehrte nach Hause zur\u00fcck, aber zu Weihnachten erhielt er eine Karte seines Zimmergenossen, der darauf geschrieben hatte, dass er noch immer lebte\u2026 Und das hielt er durch Jahre hindurch aufrecht \u2013 jedes Jahr eine Weihnachtskarte mit der Mitteilung, dass er noch am Leben war.<\/p>\n<p>Es war eine Geschichte, die mir ein erhabenes Gef\u00fchl von Hoffnung gab, es gab auch ein R\u00e4tsel auf. Ich habe die Geschichte oft unter vielen Umst\u00e4nden erz\u00e4hlt, und es wurde eine Art Lebensf\u00fchrer \u2013 wie auch der Spruch von Franziskus. Aber es war auch ein R\u00e4tsel \u2013 wie kann so etwas geschehen? Man h\u00f6rt schlie\u00dflich mehrere solcher Geschichten\u2026<br \/>\nWas ist das f\u00fcr eine Krankheit, die das Leben total bedrohen kann und die offenbar auch \u00fcberwunden werden kann?<\/p>\n<p>Das Wachstum von Tumoren kann als ein Sich-nicht-an-Grenzen-Halten betrachtet werden. Der menschliche Leib hat eine wunderbare Eigenschaft, er kann seine Gewebe erneuern und hat eine Art \u201aWissen\u2018, wo er mit dem Wachstum aufh\u00f6ren muss. Ein gesunder Leib kennt dieses gesunde Gleichgewicht zwischen Wachstum und Struktur.<\/p>\n<p>In der Pflanzenwelt ist diese Eigenschaft unmittelbar als eine wundersame formende Kraft sichtbar. Ein Blatt w\u00e4chst, es breitet sich aus, aber an bestimmten Punkten h\u00e4lt es das Wachstum an \u2013 und so entsteht die Form des Blattes, charakteristisch f\u00fcr gerade diese Pflanze. Diese formende Kraft finden wir auch im menschlichen Leib. Wir k\u00f6nnen versuchen, diese Kraft zu erleben, indem wir \u201amit der Pflanze mitwachsen\u2018. Wir k\u00f6nnen dann f\u00fchlen, wo Ausbreitung ist und wo diese zur\u00fcckgehalten wird.<\/p>\n<p>Bei Tumoren sehen wir, dass diese Weisheit der Formkraft verloren geht. Das Wachstum geht weiter und immer weiter und \u201avergisst\u2018, wo angehalten werden muss. Dies ist sowohl bei gutartigen wie auch bei b\u00f6sartigen Tumoren der Fall.<\/p>\n<p>Bei gutartigen Tumoren vergisst das Gewebe die Grenzen, beh\u00e4lt jedoch die normale Zellstruktur.<br \/>\nBei b\u00f6sartigen Tumoren geht nicht nur die makroskopische Form verloren, auch die Zellstruktur verliert die Form. Es werden Zellen gebildet, die sich nicht mehr an die Struktur halten, die zu dem betreffenden Gewebe passt. Wenn man b\u00f6sartiges Zellwachstum unter dem Mikroskop betrachtet, sieht man die B\u00f6sartigkeit. Sie sehen schlecht und eigensinnig aus, bleiben nicht in der Ordnung des gesunden Gewebes. Es sieht aus, als ob sie die Herrschaft \u00fcber den Leib \u00fcbernehmen wollen, sie wollen der f\u00fchrende Zelltyp werden, und zwar \u00fcber den ganzen Leib hin. Dadurch jedoch vernichten sie die Gesundheit, und wenn dies nicht behandelt wird, scheint es keinerlei Hoffnung zu geben.<\/p>\n<p>In der regul\u00e4ren Medizin sucht man die Ursache in der DNA. Nat\u00fcrlich wei\u00df man auch, dass es Umgebungseinfl\u00fcsse und Lebenssituationen gibt, die das Entstehen von Krebs beeinflussen. Aber das genetische Model zeigt, ob eine Person eine Pr\u00e4disposition hat oder nicht.<\/p>\n<p>Wir wollen der Diskussion hier\u00fcber aus dem Weg gehen. Viel wichtiger ist die Frage: Was geschieht nun wirklich, wenn sich das gesunde Gewebe in ein Gewebe des b\u00f6sartigen Typs verwandelt? Dar\u00fcber hoffe ich, n\u00e4chste Woche zu schreiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/miekemosmuller.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Blog128.jpg\" alt=\"Krebs und Kultur\" width=\"350\" \/><br \/>\nMistel<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Seminar mit Mieke Mosmuller in Hamburg<\/p>\n<p><\/span><strong><span style=\"font-size: 18pt;\">KREBS UND KULTUR<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Wesenheit der Krankheit, Vorbeugung und Heilung<br \/>\nIn diesem Seminar wird Mieke Mosmuller ein Versuch wagen, Krebs als Krankheit<br \/>\ngeisteswissenschaftlich an zu schauen. Aus dieser Anschauung werden pr\u00e4ventive und heilende \u00dcbungen erlebbar<\/p>\n<p>22. Samstag &amp; 23. Sonntag Oktober 2016<\/p>\n<p><em><strong>Zeit<\/strong><\/em><br \/>\nSamstag 22 Oktober 2016:<br \/>\n15.00\u2013 16.00 Uhr\u00a0 Vortrag<br \/>\n16.30 -21.00 Uhr Arbeitsgruppe mit Pausen<br \/>\nSonntag\u00a0 23 Oktober 2016:<br \/>\n10.00 \u2013 14.00 Uhr. Arbeitsgruppe mit Pausen.<\/p>\n<p><em><strong>Ort<\/strong><\/em><br \/>\nRudolf Steiner Haus, Mittelweg 11-12, Hamburg<\/p>\n<p><em><strong>Info<\/strong><\/em><br \/>\nInfo: Florian Bauer: E-Mail: info@parzival-antiquariat.de\u00a0 \/ Tel:\u00a0 0031 6 52 73 20 74<br \/>\nInfo: Joseph Mosmuller: E-Mail:info@occidentverlag.de<\/p>\n<p><em><strong>Krebs und Kultur Von Mieke Mosmuller<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Herbst ist f\u00fcr mich eine Zeit, die mit Vortr\u00e4gen und Seminaren in mehr als nur einem Land gef\u00fcllt ist. Es gibt kein festes Programm, das \u00fcberall dasselbe ist, es ist ein reiches und wachsendes Thema. In Amsterdam und Bern werde ich \u00fcber Demenz sprechen. Aber in Hamburg wird das Thema sein: Krebs und Kultur. 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