{"id":7331,"date":"2017-11-22T00:00:00","date_gmt":"2017-11-21T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/blog\/einzig-moegliche-kritik-der-atomistischen-begriffe-besprechung-3-teil\/"},"modified":"2025-04-10T13:16:44","modified_gmt":"2025-04-10T11:16:44","slug":"einzig-moegliche-kritik-der-atomistischen-begriffe-besprechung-3-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/einzig-moegliche-kritik-der-atomistischen-begriffe-besprechung-3-teil\/","title":{"rendered":"Einzig m\u00f6gliche Kritik der atomistischen Begriffe. Besprechung 3. Teil"},"content":{"rendered":"<p><!--\n\n\n<h2>Wenn wir diese S\u00e4tze vergleichen mit den S\u00e4tzen aus Rudolf Steiners sp\u00e4tem Leben, den S\u00e4tzen, die er Leits\u00e4tze genannt hat, dann finden wir die Umgestaltung, die spirituelle Bedeutung dieser fr\u00fchen S\u00e4tze. Wir sehen dann, dass die sinnlich wahrnehmbare Natur Abbild der g\u00f6ttlich-geistigen Wesenheit ist, eine nicht mehr lebendige Welt. Darin lebt der Mensch als eine Wesenheit, die in seiner Intelligenz die lebendige Gott-Durchdrungenheit noch haben kann. Ein Bild eines Kosmos entsteht, das ganz unlebendig und Gott-leer ist, in dem aber der von Gott durchdrungene Mensch lebt, der diese Gott-Durchdrungenheit in ein lebendiges Verh\u00e4ltnis mit dem Kosmos bringen kann. Das ist die Spiritualisierung der Gedanken aus dem Aufsatz, den wir hier besprechen: 'Einzig m\u00f6gliche Kritik der atomistischen Begriffe' aus 1882. Die Sinnesobjekte sind Form, die \u00e4u\u00dferlich erscheint, der urspr\u00fcnglich lebendig g\u00f6ttlich-geistigen Intelligenz, d<u><em><a title=\"YouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">YouTube<\/a><\/em><\/u><\/h2>\n\n\n<a title=\"ouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><img alt=\"Mieke Mosmuller\" data-src=\"https:\/\/www.miekemosmuller.com\/uploads\/384e923bfa9883f046ef0fa26a9de8ec.jpg\" \/><\/a>\n\n--><\/p>\n<p id=\"mcetoc_1bvfaseb80\">Wenn wir diese S\u00e4tze vergleichen mit den S\u00e4tzen aus Rudolf Steiners sp\u00e4tem Leben, den S\u00e4tzen, die er Leits\u00e4tze genannt hat, dann finden wir die Umgestaltung, die spirituelle Bedeutung dieser fr\u00fchen S\u00e4tze. Wir sehen dann, dass die sinnlich wahrnehmbare Natur Abbild der g\u00f6ttlich-geistigen Wesenheit ist, eine nicht mehr lebendige Welt. Darin lebt der Mensch als eine Wesenheit, die in seiner Intelligenz die lebendige Gott-Durchdrungenheit noch haben kann. Ein Bild eines Kosmos entsteht, das ganz unlebendig und Gott-leer ist, in dem aber der von Gott durchdrungene Mensch lebt, der diese Gott-Durchdrungenheit in ein lebendiges Verh\u00e4ltnis mit dem Kosmos bringen kann. Das ist die Spiritualisierung der Gedanken aus dem Aufsatz, den wir hier besprechen: &#8218;Einzig m\u00f6gliche Kritik der atomistischen Begriffe&#8216; aus 1882. Die Sinnesobjekte sind Form, die \u00e4u\u00dferlich erscheint, der urspr\u00fcnglich lebendig g\u00f6ttlich-geistigen Intelligenz, die im Menschen innerlich da ist, aber in abgeschatteter Form. Michaelisch ist, dass diese Gedanken-Schatten in der urspr\u00fcnglich lebendigen Art erfasst werden, wodurch diese Lebendigkeit dem Kosmos zur\u00fcckgegeben wird. Sieht man im Objekt das Wesentliche, ist man Ahriman verfallen. Sieht man im Begriff das Wesentliche, so findet man den Anschluss an Michael, den Gedankenf\u00fcrsten.<\/p>\n<p>Anthroposophische Leits\u00e4tze S. 96\/97 (1924):<br \/>\n&#8218;Die Natur ist dies gottgewirkte Werk des G\u00f6ttlichen und ist \u00fcberall Abbild der g\u00f6ttlichen Wirksamkeit. In dieser sonnenhaft g\u00f6ttlichen, aber nicht lebendig g\u00f6ttlichen Welt lebt der Mensch. Er aber hat, als Ergebnis des Wirkens Michaels an ihm, als Mensch den Zusammenhang mit dem Wesen des G\u00f6ttlich-Geistigen bewahrt. Er lebt als Gott-durchdrungenes Wesen in einer nicht Gott-durch-drungenen Welt. In diese Gott-leergewordene Welt wird der Mensch hineintragen, was in ihm ist, das, zu dem seine Wesenheit in diesem Zeitalter geworden ist.<\/p>\n<p>Menschheit wird sich hineinentfalten in eine Welt-Entwickelung. Das G\u00f6ttlich-Geistige, dem der Mensch entstammt, kann als kosmisch sich ausbreitende Menschenwesenheit durchleuchten den Kosmos, der nur noch in dem Abbild des G\u00f6ttlich-Geistigen vorhanden ist.<\/p>\n<p>Nicht mehr dieselbe Wesenheit, die einst als Kosmos war, wird da durch die Menschheit aufleuchten. Das G\u00f6ttlich-Geistige wird im Durchgang durch das Menschentum ein Wesen erleben, das es vorher nicht offenbarte.<\/p>\n<p>Da\u00df die Entwickelung diesen Fortgang nehme, dagegen wenden sich die ahrimanischen M\u00e4chte. Sie wollen nicht, da\u00df die urspr\u00fcnglichen g\u00f6ttlich-geistigen M\u00e4chte das Weltall in seinem weiteren Fortgang erleuchten; sie wollen, da\u00df die von ihnen aufgesogene kosmische Intellektualit\u00e4t den ganzen neuen Kosmos durchstrahle und da\u00df der Mensch in diesem intellektualisierten und ahrimanisierten Kosmos weiterlebe.<\/p>\n<p>Bei einem solchen Leben w\u00fcrde der Mensch den Christus verlieren. Denn dieser ist mit einer Intellektualit\u00e4t in dieWelt hereingetreten, die ganz so ist, wie sie einst in dem G\u00f6ttlich-Geistigen gelebt hat, da dies noch in seiner Wesenheit den Kosmos bildete. Sprechen wir heute so, da\u00df unsere Gedanken auch die des Christus sein k\u00f6nnen, so setzen wir den ahrimanischen M\u00e4chten etwas entgegen, das uns beh\u00fctet, ihnen zu verfallen.&#8216;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/miekemosmuller.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Blog185.jpg\" alt=\"Mieke Mosmuller\" width=\"300\" \/><br \/>\nRogier van der Weyden (1400-1464), Michael. Beaune, H6tel de Dieu.<em><strong>Einzig m\u00f6gliche Kritik der atomistischen Begriffe. Besprechung 3. Teil Von Mieke Mosmuller<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir diese S\u00e4tze vergleichen mit den S\u00e4tzen aus Rudolf Steiners sp\u00e4tem Leben, den S\u00e4tzen, die er Leits\u00e4tze genannt hat, dann finden wir die Umgestaltung, die spirituelle Bedeutung dieser fr\u00fchen S\u00e4tze. Wir sehen dann, dass die sinnlich wahrnehmbare Natur Abbild der g\u00f6ttlich-geistigen Wesenheit ist, eine nicht mehr lebendige Welt. Darin lebt der Mensch als eine Wesenheit, die in seiner Intelligenz die lebendige Gott-Durchdrungenheit noch haben kann. Ein Bild eines Kosmos entsteht, das ganz unlebendig und Gott-leer ist, in dem aber der von Gott durchdrungene Mensch lebt, der diese Gott-Durchdrungenheit in ein lebendiges Verh\u00e4ltnis mit dem Kosmos bringen kann. Das ist die Spiritualisierung der Gedanken aus dem Aufsatz, den wir hier besprechen: &#8218;Einzig m\u00f6gliche Kritik der atomistischen Begriffe&#8216; aus 1882. Die Sinnesobjekte sind Form, die \u00e4u\u00dferlich erscheint, der urspr\u00fcnglich lebendig g\u00f6ttlich-geistigen Intelligenz, die im Menschen innerlich da ist, aber in abgeschatteter Form. Michaelisch ist, dass diese Gedanken-Schatten in der urspr\u00fcnglich lebendigen Art erfasst werden, wodurch diese Lebendigkeit dem Kosmos zur\u00fcckgegeben wird. Sieht man im Objekt das Wesentliche, ist man Ahriman verfallen. 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