{"id":7334,"date":"2016-03-23T00:00:00","date_gmt":"2016-03-22T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/blog\/die-suende-wie-paulus-diese-in-seinem-roemerbrief-beschreibt\/"},"modified":"2025-04-14T12:07:48","modified_gmt":"2025-04-14T10:07:48","slug":"die-suende-wie-paulus-diese-in-seinem-roemerbrief-beschreibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/die-suende-wie-paulus-diese-in-seinem-roemerbrief-beschreibt\/","title":{"rendered":"Die S\u00fcnde, wie Paulus diese in seinem R\u00f6merbrief beschreibt"},"content":{"rendered":"<p><!--\n\n\n<h2>In der Reihe \u00dcberdenkungen \u00fcber das B\u00f6se kommt jetzt dieser Text, bevor  Ostern. Es ist die erste christliche Anschauung des B\u00f6sen. Paulus bringt  die S\u00fcnde mit Adam und mit dem Gesetz in Verbindung. Der Sieg \u00fcber die  S\u00fcnde ist nur m\u00f6glich f\u00fcr die, die in Christus, in dem Auferstandenen,  sind.<u><em><a title=\"YouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">YouTube<\/a><\/em><\/u><\/h2>\n\n\n<a title=\"ouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><img alt=\"Mieke Mosmuller\" data-src=\"https:\/\/www.miekemosmuller.com\/uploads\/46bc1f92db6a05add11f37fbd2d4800f.jpg\" \/><\/a>\n\n--><\/p>\n<p>In der Reihe \u00dcberdenkungen \u00fcber das B\u00f6se kommt jetzt dieser Text, bevor Ostern. Es ist die erste christliche Anschauung des B\u00f6sen. Paulus bringt die S\u00fcnde mit Adam und mit dem Gesetz in Verbindung. Der Sieg \u00fcber die S\u00fcnde ist nur m\u00f6glich f\u00fcr die, die in Christus, in dem Auferstandenen, sind.<\/p>\n<p><strong>R\u00f6mer 5, 12 &#8211; 21<\/strong><\/p>\n<p>Adam und Christus<\/p>\n<p>12\u00a0Derhalben, wie durch einen Menschen die S\u00fcnde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die S\u00fcnde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle ges\u00fcndigt haben. 13\u00a0Denn die S\u00fcnde war wohl in der Welt bis auf das Gesetz; aber wo kein Gesetz ist, da achtet man der S\u00fcnde nicht.<\/p>\n<p>14\u00a0Doch herrschte der Tod von Adam an bis auf Moses auch \u00fcber die, die nicht ges\u00fcndigt haben mit gleicher \u00dcbertretung wie Adam, welcher ist ein Bild des, der zuk\u00fcnftig war.\u00a0 15\u00a0Aber nicht verh\u00e4lt sich&#8217;s mit der Gabe wie mit der S\u00fcnde. Denn so an eines S\u00fcnde viele gestorben sind, so ist viel mehr Gottes Gnade und Gabe vielen reichlich widerfahren durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus.<\/p>\n<p>16\u00a0Und nicht ist die Gabe allein \u00fcber eine S\u00fcnde, wie durch des einen S\u00fcnders eine S\u00fcnde alles Verderben. Denn das Urteil ist gekommen aus einer S\u00fcnde zur Verdammnis; die Gabe aber hilft auch aus vielen S\u00fcnden zur Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>17\u00a0Denn so um des einen S\u00fcnde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die F\u00fclle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum. 18\u00a0Wie nun durch eines S\u00fcnde die Verdammnis \u00fcber alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens \u00fcber alle Menschen gekommen.<\/p>\n<p>19\u00a0Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viele S\u00fcnder geworden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viele Gerechte.<br \/>\n20\u00a0Das Gesetz aber ist neben eingekommen, auf da\u00df die S\u00fcnde m\u00e4chtiger w\u00fcrde. Wo aber die S\u00fcnde m\u00e4chtig geworden ist, da ist doch die Gnade viel m\u00e4chtiger geworden,<\/p>\n<p>21\u00a0auf da\u00df, gleichwie die S\u00fcnde geherrscht hat zum Tode, also auch herrsche die Gnade durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesum Christum, unsern HERRN.<\/p>\n<p><strong>R\u00f6mer 7, 7-26<\/strong><\/p>\n<p>Der Mensch unter dem Gesetz<\/p>\n<p>7 Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz S\u00fcnde? Das sei ferne! Aber die S\u00fcnde erkannte ich nicht au\u00dfer durchs Gesetz. Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt h\u00e4tte: \u00bbDu sollst nicht begehren!\u00ab<\/p>\n<p>8 Die S\u00fcnde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art; denn ohne das Gesetz war die S\u00fcnde tot.<\/p>\n<p>9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die S\u00fcnde lebendig,<\/p>\n<p>10 ich aber starb. Und so fand sich&#8217;s, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war.<\/p>\n<p>11 Denn die S\u00fcnde nahm das Gebot zum Anlass und betrog mich und t\u00f6tete mich durch das Gebot.<\/p>\n<p>12 So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.<\/p>\n<p>13 Ist dann, was doch gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die S\u00fcnde, damit sie als S\u00fcnde sichtbar werde, hat mir durch das Gute den Tod gebracht, damit die S\u00fcnde \u00fcberaus s\u00fcndig werde durchs Gebot.<\/p>\n<p>14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die S\u00fcnde verkauft.<\/p>\n<p>15 Denn ich wei\u00df nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich.<\/p>\n<p>16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, dass das Gesetz gut ist.<\/p>\n<p>17 So tue nun nicht ich es, sondern die S\u00fcnde, die in mir wohnt.<\/p>\n<p>18 Denn ich wei\u00df, dass in mir, das hei\u00dft in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt.\u00a0Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.<\/p>\n<p>19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das B\u00f6se, das ich nicht will, das tue ich.<\/p>\n<p>20 Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die S\u00fcnde, die in mir wohnt.<\/p>\n<p>21 So finde ich nun das Gesetz, dass mir, der ich das Gute tun will, das B\u00f6se anh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>22 Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.<\/p>\n<p>23 Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gem\u00fct\u00a0und h\u00e4lt mich gefangen im Gesetz der S\u00fcnde, das in meinen Gliedern ist.<\/p>\n<p>24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erl\u00f6sen von diesem todverfallenen Leibe?<\/p>\n<p>25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn!<br \/>\nSo diene ich nun mit dem Gem\u00fct dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der S\u00fcnde.<\/p>\n<p><strong>R\u00f6mer 8, 1-17<\/strong><\/p>\n<p>81 So gibt es nun keine Verdammnis f\u00fcr die, die in Christus Jesus sind.<\/p>\n<p>2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der S\u00fcnde und des Todes.<\/p>\n<p>3 Denn was dem Gesetz unm\u00f6glich war, weil es durch das Fleisch geschw\u00e4cht war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des s\u00fcndigen Fleisches und um der S\u00fcnde willen und verdammte die S\u00fcnde im Fleisch,<\/p>\n<p>4 damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erf\u00fcllt w\u00fcrde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist.<\/p>\n<p>5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt.<\/p>\n<p>6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede.<\/p>\n<p>7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag&#8217;s auch nicht.<\/p>\n<p>8 Die aber fleischlich sind, k\u00f6nnen Gott nicht gefallen.<\/p>\n<p>9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.<\/p>\n<p>10 Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der S\u00fcnde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.<\/p>\n<p>11 Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.<\/p>\n<p>12 So sind wir nun, liebe Br\u00fcder, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben.<\/p>\n<p>13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben m\u00fcssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches t\u00f6tet, so werdet ihr leben.<\/p>\n<p>14 Denn\u00a0welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.<\/p>\n<p>15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals f\u00fcrchten m\u00fcsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!<\/p>\n<p>16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.<\/p>\n<p>17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, n\u00e4mlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.<\/p>\n<p>Johann Sebastian Bach komponierte ein Motett auf diesen Text aus R\u00f6mer 8, Jesu meine Freude: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=a4SKrGYMp7A<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/miekemosmuller.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Blog99.jpg\" alt=\"Die S\u00fcnde, wie Paulus diese in seiner R\u00f6merbrief beschreibt\" \/><\/p>\n<p>Johann Sebastian Bach (1685 &#8211; 1750)<\/p>\n<p><em><strong>Die S\u00fcnde, wie Paulus diese in seinem R\u00f6merbrief beschreibt Von Mieke Mosmuller<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Reihe \u00dcberdenkungen \u00fcber das B\u00f6se kommt jetzt dieser Text, bevor Ostern. 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