{"id":7373,"date":"2017-07-26T00:00:00","date_gmt":"2017-07-25T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/blog\/ausfuehren-des-denkens\/"},"modified":"2025-04-11T12:53:26","modified_gmt":"2025-04-11T10:53:26","slug":"ausfuehren-des-denkens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/ausfuehren-des-denkens\/","title":{"rendered":"Ausf\u00fchren des Denkens"},"content":{"rendered":"<p><!--\n\n\n<h2>Gedanken sind Reflexionen, sie ,fallen in das Bewusstsein\u2019, sie werden nicht ausgef\u00fchrt. Wenn ein Schauspieler seine Rolle auswendig lernt, hat er viele Gedanken in seinem Geist. Aber dann beginnen die Repetitionen, und was zun\u00e4chst Gedanken waren, muss nun ausgef\u00fchrt werden. Wir m\u00fcssen Akteure in der Welt des Denkens selbst werden \u2013 und eine Meditation wie die von voriger Woche ist eine Art Repetition, um einem eine echte Leistung zu werden.<u><em><a title=\"YouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">YouTube<\/a><\/em><\/u><\/h2>\n\n\n<a title=\"ouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><img alt=\"Mieke Mosmuller\" data-src=\"https:\/\/www.miekemosmuller.com\/uploads\/509940d3ee979950fde1ef87593cdac8.jpg\" \/><\/a>\n\n--><\/p>\n<p id=\"mcetoc_1bltjde9v0\">Gedanken sind Reflexionen, sie ,fallen in das Bewusstsein\u2019, sie werden nicht ausgef\u00fchrt. Wenn ein Schauspieler seine Rolle auswendig lernt, hat er viele Gedanken in seinem Geist. Aber dann beginnen die Repetitionen, und was zun\u00e4chst Gedanken waren, muss nun ausgef\u00fchrt werden. Wir m\u00fcssen Akteure in der Welt des Denkens selbst werden \u2013 und eine Meditation wie die von voriger Woche ist eine Art Repetition, um einem eine echte Leistung zu werden. Das ist die ,Rolle\u2019, ich wiederhole das Zitat:<\/p>\n<p>,Ich denke Dinge und Tatsachen.<br \/>\nDiese Vorstellung etwa eine Minute lang festhalten mit Ausschlie\u00dfung anderer Gedanken.<br \/>\nDann Konzentration auf die Vorstellung:<br \/>\n&#8211; Mein Denken flie\u00dft in der Zeit.<br \/>\nWieder diese Vorstellung eine Minute lang festhalten.<\/p>\n<p>Nach dieser Vorbereitung Konzentration auf das folgende nacheinander, ungef\u00e4hr 3-4 Minuten:<br \/>\n&#8211; Ich folge dem flie\u00dfenden Denken<br \/>\n&#8211; Ich will erkennen meinen Willen in meinem Denken<br \/>\n&#8211; Ich will finden mein Ich in meinem Denkwillen<br \/>\n&#8211; Ich will leben als Ich in meinem Denkwillen<br \/>\n&#8211; Ich erwarte die L\u00f6sung des Ich vom Ich<br \/>\nDann ruhige innere Seelenstimmung.\u2019<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir solche Gedanken ausf\u00fchren?<\/p>\n<p>Die Vorbereitung ist Bewusstwerdung des Denkens als ein Ph\u00e4nomen, das wahrgenommen und beobachtet werden kann. Aber im zweiten Teil, in den f\u00fcnf S\u00e4tzen, muss etwas geschehen.<\/p>\n<p>In der Vorbereitung haben wir gelernt, zu sehen, wie das Denken Zeit braucht, wie es in der Zeit verl\u00e4uft. Nun beginnt die eigene Rolle: Ich folge dem flie\u00dfenden Denken. Nat\u00fcrlich ist es nicht genug, dies einfach zu sagen und zu wiederholen. Es w\u00e4re dasselbe, wie zu sagen, dass ich eine blaue Kreisfl\u00e4che mit roter Umgebung vorstellen solle, und es mir dann nicht vorstelle. Ich folge also dem flie\u00dfenden Denken, das ich wahrzunehmen gelernt habe. Aber jetzt, wo ich folge, f\u00fchle ich, dass ich wirklich folge, und so entdecke ich meinen Willen in meinem Denken. Denn das ,Folgen\u2019 ist auch ein Denken, und ich bin aktiv geworden, ich denke nicht nur, ich handele auch: ich folge.<\/p>\n<p>Nun habe ich meinen Willen im Denken erkannt, und von jetzt an habe ich oder bin ich ein Denkwille. Ich muss nur begreifen, dass ich es bin, der eins mit diesem Denkwillen ist, und ich kann anfangen, mir vorzustellen oder zu beobachten, wie ich es bin, der in meinem Denkwillen lebt. Nicht nur, indem ich es sage, sondern indem ich es realisiere, es ausf\u00fchre, mir dessen bewusst werde.<\/p>\n<p>Dann tritt eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung ein. Bis jetzt rufen die S\u00e4tze zu einer Aktivit\u00e4t des Ich auf, zu einer wachsenden Selbsterkenntnis in Aktion.<\/p>\n<p>Nun finde ich das Wort ,erwarten\u2019. Ich kann nichts mehr selbst tun, nun muss etwas kommen, was ich nicht verursachen kann. Es scheint, dass die andere Seite des Ich abgewartet werden muss. Es scheint ein Ich zu geben, das noch da sein wird, wenn mein ,normales\u2019 Ich aufgel\u00f6st sein wird. Und dies ist das Ich, das die L\u00f6sung bringt. Hieraus folgt, dass das eigentliche Ich schon da war, aber ohne Bewusstsein. Dieser Zustand konnte nicht ohne die Verst\u00e4rkung des Ich erreicht werden, wie wir sie in dieser Meditationsfolge erlebt haben. Es kann kein \u00dcberwinden des Egoismus geben, solange das Ego undeutlich und in der Finsternis ist. Durch diese Prozedur wird es so stark, wie es sein kann, es kommt anschlie\u00dfend Licht, und es zeigt seine Affinit\u00e4t mit dem wahren Ich.<\/p>\n<p>Das Ende dieser Meditation ist ein Erwarten und Verweilen der Seele in einer ruhigen Stimmung &#8230;..<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/miekemosmuller.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Blog168.jpg\" alt=\"Mieke Mosmuller\" width=\"350\" \/><br \/>\nAus der &#8218;Schule von Athen&#8220;, Raffael.<em><strong>Ausf\u00fchren des Denkens Von Mieke Mosmuller<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gedanken sind Reflexionen, sie ,fallen in das Bewusstsein\u2019, sie werden nicht ausgef\u00fchrt. Wenn ein Schauspieler seine Rolle auswendig lernt, hat er viele Gedanken in seinem Geist. Aber dann beginnen die Repetitionen, und was zun\u00e4chst Gedanken waren, muss nun ausgef\u00fchrt werden. Wir m\u00fcssen Akteure in der Welt des Denkens selbst werden \u2013 und eine Meditation wie die von voriger Woche ist eine Art Repetition, um einem eine echte Leistung zu werden. Das ist die ,Rolle\u2019, ich wiederhole das Zitat:<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":4625,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-7373","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nicht-kategorisiert"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7373"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7373\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7967,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7373\/revisions\/7967"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4625"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}