{"id":7379,"date":"2016-01-27T00:00:00","date_gmt":"2016-01-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/blog\/die-natur-des-gottgleichen-und-des-daemonischen-geistes\/"},"modified":"2025-04-14T12:22:39","modified_gmt":"2025-04-14T10:22:39","slug":"die-natur-des-gottgleichen-und-des-daemonischen-geistes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/die-natur-des-gottgleichen-und-des-daemonischen-geistes\/","title":{"rendered":"Die Natur des Gottgleichen und des d\u00e4monischen Geistes"},"content":{"rendered":"<p><!--\n\n\n<h2> Krishna beschreibt hier einen Zustand, der nun einmal da ist, die  Trennung zwischen gottgleich und d\u00e4monisch. Diese Tatsache ist der  Anfangspunkt f\u00fcr eine Entwicklung zu dem Gottgleichen oder f\u00fcr ein  Herabsinken in das D\u00e4monische.\n\n'Es gibt zwei Arten von  Gesch\u00f6pfen in der Welt; die g\u00f6ttlichen und die d\u00e4monischen. Die  G\u00f6ttlichen sind ausf\u00fchrlich beschrieben worden. Vernimm von mir, o  P\u00e2rtha (Arjuna), \u00fcber die D\u00e4monischen. (16.06)\nDie D\u00e4monischen  wissen nichts vom Weg des Handelns und nichts vom Weg der Entsagung. Es  finden sich in ihnen weder Reinheit noch gutes Betragen noch Wahrheit.  (16.07) <u><em><a title=\"YouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">YouTube<\/a><\/em><\/u><\/h2>\n\n\n<a title=\"ouTube\" href=\"https:\/\/youtu.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><img alt=\"Mieke Mosmuller\" data-src=\"https:\/\/www.miekemosmuller.com\/uploads\/91d534f27d66c15aca08b04715f6599d.jpg\" \/><\/a>\n\n--><br \/>\nBhagavad Gita, Kapitel 16<\/p>\n<p>Krishna beschreibt hier einen Zustand, der nun einmal da ist, die Trennung zwischen gottgleich und d\u00e4monisch. Diese Tatsache ist der Anfangspunkt f\u00fcr eine Entwicklung zu dem Gottgleichen oder f\u00fcr ein Herabsinken in das D\u00e4monische.<\/p>\n<p>&#8218;Es gibt zwei Arten von Gesch\u00f6pfen in der Welt; die g\u00f6ttlichen und die d\u00e4monischen. Die G\u00f6ttlichen sind ausf\u00fchrlich beschrieben worden. Vernimm von mir, o P\u00e2rtha (Arjuna), \u00fcber die D\u00e4monischen. (16.06)<\/p>\n<p>Die D\u00e4monischen wissen nichts vom Weg des Handelns und nichts vom Weg der Entsagung. Es finden sich in ihnen weder Reinheit noch gutes Betragen noch Wahrheit. (16.07)<\/p>\n<p>Sie behaupten, da\u00df die Welt unwirklich sei, ohne Grundlage, ohne Herrn, in keiner geordneten kausalen Abfolge entstanden, kurz: durch Begierde verursacht. (16.08)<\/p>\n<p>An dieser ihrer Ansicht festhaltend, erheben sich diese verlorenen Seelen, deren Einsicht schwach und deren Taten grausam sind, als die zur Zerst\u00f6rung gereichenden Feinde der Welt.<br \/>\n(16.09) Uners\u00e4ttlichen Begierden verfallend, von Heuchelei, Hochmut und Anma\u00dfung erf\u00fcllt, aus Verblendung falsche Ansichten fassend, handeln sie nach unreinen Entschl\u00fcssen. (16.10)<\/p>\n<p>Von unz\u00e4hligen Sorgen bedr\u00e4ngt, die nur mit (ihrem) Tode ein Ende f\u00e4nden, die Befriedigung der Begierden als ihr h\u00f6chstes Ziel erachtend, \u00fcberzeugt, da\u00df dieses alles sei, (16.11)<\/p>\n<p>von hundert Banden der Begierden gebunden, der Wollust und dem Zorne hingegeben, trachten sie danach, durch unrechte Mittel Massen von Reicht\u00fcmern anzuh\u00e4ufen, um ihre Begierden zu befriedigen. (16.12)<\/p>\n<p>\u201eDies habe ich heute gewonnen; diesen Wunsch werde ich erlangen; dieses Gut ist mein und dieses wird (k\u00fcnftighin) auch mein sein. (16.13)<\/p>\n<p>Ich habe diesen Feind get\u00f6tet und werde auch noch andere t\u00f6ten. Ich bin Herr, ich bin der Genie\u00dfer, ich habe Erfolg, bin m\u00e4chtig und gl\u00fccklich. (11.14)<\/p>\n<p>Ich bin reich und wohlgeboren. Wer ist es, der mir gleicht? Ich werde opfern, ich werde schenken, ich werde froh sein&#8220;, so sprechen sie, von Unwissenheit verblendet. (16.15)<\/p>\n<p>Von vielen Gedanken verwirrt, in die Maschen der Verblendung verstrickt und der Befriedigung ihrer Sinne verschworen, fallen sie in eine schmutzige H\u00f6lle. (16.16)<\/p>\n<p>Eingebildet, eigensinnig, von Stolz und dem D\u00fcnkel des Reichtums erf\u00fcllt, vollziehen sie Opfer, die dies nur ihrem Namen nach sind, prahlerisch und ohne auf Regeln zu achten. (16.17)<\/p>\n<p>Der Selbstsucht, der Gewalt, dem Stolze, der Wollust und dem Zorne hingegeben, verachten mich diese b\u00f6swilligen Menschen, der ich in ihnen selbst und in anderen wohne. (16.18)<\/p>\n<p>In (diesem Kreislauf der) Geburten und (der) Tode sto\u00dfe ich diese \u00dcbelt\u00e4ter, diese grausamen Hasser, die niedrigsten unter den Menschen, ununterbrochen in die Muttersch\u00f6\u00dfe der D\u00e4monen. (16.19)<\/p>\n<p>In die Muttersch\u00f6\u00dfe der D\u00e4monen gefallen, von Geburt zu Geburt verblendet, erreichen mich, o Sohn der Kunti (Arjuna) diese Wesen nicht, sondern sinken in den niedersten Zustand hinab. (16.20)<\/p>\n<p>Diese Pforte zur H\u00f6lle, welche die Seele zerst\u00f6rt, ist dreifach: Wollust, Zorn und Gier. Daher soll man diese drei aufgeben. (16.21)<\/p>\n<p>Der Mensch, welcher von diesen, den drei Pforten zur Dunkelheit, erl\u00f6st ist, tut, was zum Heile seiner Seele gereicht, und gelangt hierauf, o Sohn der Kunti (Arjuna), in den h\u00f6chsten Zustand. (16.22)<\/p>\n<p>Es ist deutlich, was wir zu tun haben, um uns von dem D\u00e4monischen zu erl\u00f6sen \u2013 gesehen vom Standpunkt des Krishna.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/miekemosmuller.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Blog91.jpg\" alt=\"Die Natur des Gottgleichen und des d\u00e4monischen Geistes\" \/><\/p>\n<p><em><strong>Die Natur des Gottgleichen und des d\u00e4monischen Geistes Von Mieke Mosmuller<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krishna beschreibt hier einen Zustand, der nun einmal da ist, die Trennung zwischen gottgleich und d\u00e4monisch. Diese Tatsache ist der Anfangspunkt f\u00fcr eine Entwicklung zu dem Gottgleichen oder f\u00fcr ein Herabsinken in das D\u00e4monische.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":4505,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-7379","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nicht-kategorisiert"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7379","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7379"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7379\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8081,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7379\/revisions\/8081"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4505"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7379"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7379"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7379"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}