{"id":9499,"date":"2025-07-09T16:33:21","date_gmt":"2025-07-09T14:33:21","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/?p=9499"},"modified":"2025-07-09T16:33:21","modified_gmt":"2025-07-09T14:33:21","slug":"haben-gedanken-kraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/haben-gedanken-kraft\/","title":{"rendered":"Haben Gedanken Kraft?"},"content":{"rendered":"<p>Die Frage ist: Haben Gedanken Kraft? Wir versuchen nat\u00fcrlich, bei den Weltereignissen mitzudenken. Und die Frage ist, ob das auch etwas am Weltgeschehen ver\u00e4ndert, wenn wir das so tun. Ich glaube, dass wenn man mit dem gew\u00f6hnlichen, mehr assoziativen Denken mitdenkt, dass das dann nicht viel Effekt hat. Die allt\u00e4glichen Gedanken, da greift man sozusagen einfach hindurch, die haben wenig, keine Kraft. Jedenfalls keine Kraft, die im Weltgeschehen etwas zu bedeuten hat. Aber es ist nat\u00fcrlich auf der anderen Seite so, dass es wohl bekannt ist \u2013 und das ist auch in nicht unbedingt spirituellen Richtungen bekannt \u2013 dass wenn man mit seinen Gedanken etwas will, dass das sehr wohl eine Kraft erzeugt, die dann auch hilft, dass das geschieht, was man will.<\/p>\n<p>Es ist aus dem, ich glaube Anfang des 20. Jahrhunderts, eine Bewegung entstanden von Menschen, die davon \u00fcberzeugt sind, dass man Gl\u00fcck denken kann. Dass man auch Reichtum denken kann, wenn man nur stark genug davon \u00fcberzeugt ist und das auch immer wieder in seinen Gedanken unterstreicht. Dass das geschehen wird. Das hat schlie\u00dflich, glaube ich, zu dem B\u00fcchlein \u2013 und der ganzen Bewegung darum herum \u2013 \u201eThe Secret\u201c gef\u00fchrt, in dem ein konkreter Weg beschrieben wird, wie man durch positive Best\u00e4tigung sein Schicksal gewisserma\u00dfen in die Hand nimmt.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel, mehr auf dem Gebiet der Gesundheit, ist die Bewegung, die durch Louise Hay in die Welt gebracht wurde. Die doch eigentlich auch dadurch, dass sie f\u00fcr jedes Leiden bestimmte Ursachen im Seelenleben angibt und bestimmte Affirmationen gibt, die man denken oder notfalls auch zu sich selbst sprechen kann, die dann so umformend wirken, dass man dadurch ges\u00fcnder werden k\u00f6nnte. Das sind im mehr \u00e4u\u00dferen Leben doch bekannte Bewegungen, die davon ausgehen, dass Gedanken Kraft haben. Und das wird vielleicht von den \u2013 ja, ich will mal sagen \u2013 regul\u00e4ren Bewegungen nicht anerkannt. Das scheint zumindest so, aber ich glaube, dass auch in diesen regul\u00e4ren Bewegungen davon ausgegangen wird, dass man mit bestimmten Gedanken doch Ergebnisse erzielen kann. Und das ist nat\u00fcrlich ein gef\u00e4hrliches Gebiet. Denn wenn man das wirklich zu nutzen w\u00fcsste und man ist nicht moralisch, was k\u00f6nnte man dann vielleicht mit einer Kultur der Gedankenkraft bewirken?<\/p>\n<p>Ich habe, als ich mich notwendigerweise mit der Corona-Krise besch\u00e4ftigte, ein Dokument gefunden von der Rockefeller Foundation, die im Jahr 2010 einen Bericht ver\u00f6ffentlicht hat von einer Zusammenkunft, in der bestimmte Szenarien f\u00fcr die Zukunft durchdacht werden. Die werden wirklich durchdacht. Und darin steht ein Szenario f\u00fcr einen gewissen Lockstep. Und das ist ein Szenario von Politik, k\u00f6nnte man sagen, das erdacht ist f\u00fcr eine m\u00f6glicherweise irgendwann eintretende Pandemie. Aber das wird dann ganz konkret beschrieben, und zwar als stattfindend im Jahr 2018.<\/p>\n<p>Nun ja, dieses ganze Szenario-Geschehen wird eingeleitet durch eine Erkl\u00e4rung dessen, der dar\u00fcber bestimmt, warum Szenarien? Und es wird nat\u00fcrlich mehr besprochen, was von Bedeutung ist, wobei Menschen sich im Vorhinein mit bestimmten Dingen besch\u00e4ftigen, die einmal eintreten k\u00f6nnten, und wo dann im Voraus \u00fcberlegt wird, was man bei einem solchen Szenario, was man f\u00fcr ein Szenario eigentlich schreiben muss \u2013 um das gut zu begleiten. Wenn man dann liest, wie das f\u00fcr diese Pandemie beschrieben wird, dann kommt man zu seiner gro\u00dfen Verwunderung zu dem Schluss, dass dort exakt beschrieben steht, was wir dann 2020 und in den Jahren danach erlebt haben. Und dann ist nat\u00fcrlich die Frage \u2013 oder zumindest ist es eigentlich keine Frage mehr \u2013 f\u00fcr mich ist das dann ein Hinweis, dass man in Anf\u00fchrungszeichen durch das Schreiben von Szenarien doch der Zukunft eine gewisse Form gibt. Weiter w\u00fcrde es gehen, wenn man sagen w\u00fcrde: Dadurch, dass daran so stark gedacht wurde, geschieht es auch. Das k\u00f6nnte man sich auch noch fragen. Aber das wird nat\u00fcrlich so nicht dargestellt. Es wird dargestellt: Wenn es jemals passiert, dann sollten wir dies und das und das alles tun. Dann geschah es. Zwar nicht 2018, aber 2020. Und dann wurde auch tats\u00e4chlich dies und das und das alles getan.<\/p>\n<p>Nun, in unserer Zeit, jetzt ein paar Jahre sp\u00e4ter, sieht man eigentlich etwas \u00c4hnliches entstehen. Vor Weihnachten \u2013 ich habe dazu damals auch ein Video gemacht: \u201eFriede auf Erden\u201c \u2013 vor Weihnachten sahen wir, dass der Generalsekret\u00e4r der NATO auftritt und davor warnt, dass mehr in die Verteidigung, in das milit\u00e4rische Ger\u00e4t investiert werden muss, weil eine gro\u00dfe Bedrohung in naher Zukunft besteht.<\/p>\n<p>Jetzt haben wir das NATO-Treffen in den Niederlanden gehabt. Und ich las einen Artikel \u00fcber das, was Rutte eigentlich antreibt, jetzt noch immer, um mit so viel Kraft diese Erh\u00f6hung des Beitrags zur Verteidigung durchsetzen zu wollen. Und dann liest man, dass er wirklich behauptet, dass in Russland eine enorme Bewegung im Gange sei, um das milit\u00e4rische Ger\u00e4t auf ein hohes Niveau zu entwickeln. Und dass das blitzschnell voranschreitet. Wenn man dann anschlie\u00dfend andere dar\u00fcber h\u00f6rt, dann sagen die: Nun ja, das beruht auf Beobachtungen verschiedener Kommissionen. Aber man kann das nicht isoliert betrachten. Man muss doch auch die finanzielle Lage Russlands mit einbeziehen, die im Moment so schlecht ist und immer schlechter wird, dass es fraglich ist, wie das weitergehen soll. Das ist also die andere Seite. Es ist nat\u00fcrlich doch immer wichtig, dass man versucht, das Ganze zu sehen und sich nicht nur auf bestimmte Beobachtungen verl\u00e4sst, die dann doch relativ sind.<\/p>\n<p>Aber gut. Was ich eigentlich sagen will, ist, dass mit aller Kraft suggeriert wird, dass wir Angst haben m\u00fcssen vor einem Krieg. Die Frage ist: Diese Angstgedanken haben nat\u00fcrlich auch Kraft. Rufen die schlie\u00dflich einen solchen Zustand hervor? Ist es so, dass die Kraft der Gedanken einer in Angst versetzten Menschenmasse vor Krieg nicht schlie\u00dflich auch dazu f\u00fchrt, dass ein solcher Krieg entsteht?<\/p>\n<p>Und dann ist die n\u00e4chste Frage: M\u00fcssen wir, Menschen, die das anders sehen, m\u00fcssen wir dem nicht andere Gedanken entgegensetzen? Auch vereint.<\/p>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich schon sehr viele Gruppen, die das tun. Ich denke, dass das letztlich mehr Wirkung hat als Demonstrieren. Obwohl das Demonstrieren nat\u00fcrlich besonders ist, weil es sichtbar wird. Diese Gedankenexpeditionen von Menschen werden nicht so sichtbar. Es gibt schon sehr viele Gruppen, die das tun. Wenn ich das so miterlebe, diese Kraftentwicklung in den Angstgedanken, dann wird doch sehr deutlich, dass wir als Menschen, die das anders sehen, uns auch in angstfreien Gedanken vereinen, in Gedanken, die aus der \u00dcberzeugung kommen, dass der Mensch im Wesen \u00fcberhaupt kein kriegslustiges Wesen ist, sondern ein friedliebendes Wesen. Und dass man das ebenso gut hervorrufen kann wie die Kriegslust, die man auch hervorrufen kann. Ich las \u00fcber Frankreich, \u00fcber ein Pamphlet, in dem aufgerufen wird, dass junge Menschen zwischen 16 und 21 Jahren sich melden k\u00f6nnen f\u00fcr eine Art einj\u00e4hrigen Kurs. Um sich auf die milit\u00e4rische Mission Frankreichs zu orientieren, wegen der St\u00e4rkung des milit\u00e4rischen Apparates. Das ist im Gange und was wird das nicht in den Seelen dieser jungen Menschen bewirken? Gedanken sind an sich nicht kraftvoll. Aber wenn sie durch Willen vereint werden, in mehreren Menschen, dann werden sie kraftvoll. Und so kann eine Angstkultur im Gedankenleben \u2013 das ist eine Art negativer Wille \u2013 sehr wohl eine Wirkung haben, eine Wirkung auf den Verlauf der Weltereignisse. Und so m\u00fcssen wir dem entgegentreten. Unsere Gedanken von Frieden und Liebe, unsere Gedanken des Bittens um Hilfe an die geistigen Wesen, die letztlich dar\u00fcber bestimmen. Das m\u00fcssen wir doch in Gang setzen, soweit es nicht schon in Gang ist. Aber ganz bewusst, jeder Mensch f\u00fcr sich, sollte ein Szenario schreiben f\u00fcr die nahe Zukunft. Ein Szenario, das ganz anders verl\u00e4uft als das, was zum Beispiel der Generalsekret\u00e4r der NATO uns vorh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Das waren so meine Gedanken in den vergangenen zwei Wochen. Und ich werde diese Gedanken in der kommenden Zeit weiterverfolgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frage ist: Haben Gedanken Kraft? Wir versuchen nat\u00fcrlich, bei den Weltereignissen mitzudenken. 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