{"id":9634,"date":"2025-09-11T07:35:32","date_gmt":"2025-09-11T05:35:32","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/?p=9634"},"modified":"2025-09-11T07:35:32","modified_gmt":"2025-09-11T05:35:32","slug":"die-engel-in-der-seele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/die-engel-in-der-seele\/","title":{"rendered":"Die Engel in der Seele"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe vor einigen Wochen einen Vorschlag gemacht, dass wir als Menschen, die unterschiedliche Auffassungen dar\u00fcber haben, wie es mit der Welt in Zukunft weitergehen soll und mit der Welt und mit der Menschheit, dass wir als solche Menschen in unseren Gedanken konkret werden sollten. Vielleicht k\u00f6nnen wir auch aufschreiben, wie wir uns das dann vorstellen w\u00fcrden. Dann bekam ich die Frage, selbst dar\u00fcber etwas konkreter zu werden, und sofort wusste ich, was das Allerwichtigste aus einer spirituellen Sicht ist. Das Allerwichtigste ist, dass wir Menschen immer mehr und mehr begreifen, dass das, was mit der Welt geschieht, dass die Weltentwicklung und die Entwicklung der Menschheit nicht nur ein physisch sichtbar erlebbares Geschehen ist, sondern dass es auch ein spirituelles Geschehen ist. Und das ist nat\u00fcrlich etwas, was f\u00fcr sehr viele Menschen \u00fcberhaupt nicht klar ist, aber auch f\u00fcr sehr viele Menschen schon. Und das k\u00f6nnten wir viel st\u00e4rker ins Bewusstsein bringen, dass wir das, was wir in der Welt geschehen sehen, nicht nur so auffassen, wie es sich uns zun\u00e4chst sichtbar und h\u00f6rbar darstellt, sondern dass wir auch versuchen, es aus einem spirituellen Gesichtspunkt zu betrachten. Und dann kann man nat\u00fcrlich sagen: na ja gut, das kann ich \u00fcberhaupt nicht, denn ich nehme den geistigen Aspekt der Weltgeschehnisse nicht konkret wahr. Nun, das muss man auch nicht, aber was wir sehr wohl tun k\u00f6nnen, ist, uns in die Geisteswissenschaft zu vertiefen, die es schon gibt. Und das ist die Anthroposophie. Rudolf Steiner hat sich in seiner Zeit sehr viel M\u00fche gegeben, eine spirituelle Sicht auf das damalige Weltgeschehen zu geben. Und das ist immer noch au\u00dferordentlich lehrreich. Es ist wirklich nicht so, dass das nach hundert Jahren v\u00f6llig andere Charakterz\u00fcge bekommen h\u00e4tte. Nat\u00fcrlich ist der Inhalt anders geworden, aber das, worum es geht, was im Hintergrund der Menschheitsentwicklung eigentlich immer wirkt und was selbst auch in Entwicklung ist \u2013 die Prinzipien davon hat Rudolf Steiner in seiner Zeit sehr deutlich beschrieben, vor allem in Vortr\u00e4gen. Und in einem dieser Vortr\u00e4ge spricht er dann das aus, was ich vor einiger Zeit vorgelesen habe, n\u00e4mlich dass das Chaos und der Kampf in der Welt aufh\u00f6ren k\u00f6nnen, wenn der Mensch nicht lernt einzusehen, dass Geist wirksam ist. Das allein w\u00fcrde schon unglaublich viel bewirken. Und bei Rudolf Steiner ist es nat\u00fcrlich so, dass er auch ganz konkrete Hinweise daf\u00fcr gegeben hat. Und in derselben Zeit hat er \u00fcber die geistigen Hintergr\u00fcnde in unseren menschlichen Seelen gesprochen. Er stellte die Frage: Ist es denn nun eigentlich so, dass in der menschlichen Seele nur der Mensch selbst und seine Umgebung, sein direkter Kreis von Menschen, eventuell noch die Verstorbenen wirksam sind? Oder wirken in unserer Seele auch h\u00f6here geistige Wesen mit? Und dieser Gedanke nimmt dann sehr konkrete Formen an, und das wollte ich heute besprechen. Also k\u00f6nnte man sagen, er stellt die Frage: k\u00f6nnte es so sein, dass die Engel in unserer Seele wirken? Und die Antwort ist ja. Und dann ist die Frage: was sagen sie uns dann, und wie k\u00f6nnen wir Menschen so weit kommen, dass wir davon auch ein gewisses Bewusstsein haben?<\/p>\n<p>Nun ja, die Bescheidenheit lehrt uns nat\u00fcrlich, dass wir nicht einfach sagen k\u00f6nnen: nun, ich wei\u00df das alles schon, ich werde mir sehr klar bewusst, was die Engel in unserer Seele zu sagen haben. Das ist nat\u00fcrlich, wenn man ehrlich ist, nicht der Fall. Aber man kann sehr wohl bei diesem gro\u00dfen geistigen Lehrer Rat suchen, der das ausf\u00fchrlich beschrieben hat, und wenn man das aufnimmt, dann ist es auch klar, dass es wahr ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das lesen, dass man das aufnehmen k\u00f6nnte und dass man es bezweifeln k\u00f6nnte. Nicht weil er es gesagt hat, darum geht es \u00fcberhaupt nicht, sondern weil das, was er sagt, einem selbst so eigen ist, dass man sagt: ja, das erkenne ich auch wirklich wieder. Zwar h\u00f6re ich diesen Engel nicht selbst sprechen und sehe nicht, welche Bilder dieser Engel in meiner Seele webt, aber nun, da ich h\u00f6re und mehr oder weniger zur Anschauung bekomme, was die Engel in die Menschenseelen einbringen wollen, ja, da wei\u00df ich, dass das tats\u00e4chlich in meiner Seele vorhanden ist. Und ich wei\u00df nat\u00fcrlich auch, dass das etwas ist, was \u00fcber mein pers\u00f6nliches Interesse hinausgeht. Und was sind dann diese Prinzipien, diese Bilder, die die Engel in unsere Seele einbringen, so dass wir danach leben k\u00f6nnten? Sehen Sie, das k\u00f6nnte ein Szenario sein, dass man sich mit diesen Bildern durchdringt, und das sind moralische Bilder. Und moralisch ist ein schwieriges Wort; man kann auch sagen, es ist die Tugend, die da spricht, die hohe humane Tugend. Das ist etwas ganz anderes als das Wort Anstand, das heutzutage so oft klingt und eine Art b\u00fcrgerliche Moral ist. Darum geht es nicht. Das sind hohe humane Prinzipien, aber die werden erst menschlich, wenn die Menschen sie auch mitdenken, f\u00fchlen und wollen k\u00f6nnen. Und so beschreibt Rudolf Steiner das. Eines dieser Prinzipien ist, und das ist das Prinzip des Willens. Das ist das Gebiet, das bei uns im physischen Dasein die gr\u00f6\u00dfte Rolle spielt in der Handlung: eine moralische Intuition, eine Vorstellung von etwas, das in der Zukunft in der Menschheit eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit werden sollte, n\u00e4mlich dass wir uns nicht gl\u00fccklich f\u00fchlen k\u00f6nnen, solange es noch andere Menschen gibt, andere lebende Wesen sogar, die dieses Gl\u00fcck nicht teilen. Das ist das hohe Prinzip der Br\u00fcderlichkeit.<\/p>\n<p>Sie kennen das alles, wir leben in den Niederlanden in einer gesch\u00fctzten Umgebung, vorl\u00e4ufig noch. Menschen, die in einer ungesch\u00fctzten Umgebung leben, die m\u00f6chten gern in den Niederlanden sein. Dort scheint es sicher zu sein. Man kann daf\u00fcr dankbar sein, und man kann nat\u00fcrlich auch in sich selbst das Gef\u00fchl haben: wie froh bin ich, dass ich nicht erleben muss, was dort zum Beispiel in der Ukraine, in Russland erlebt wird oder was in Israel, Pal\u00e4stina erlebt wird. Das ist nat\u00fcrlich ein berechtigtes Gef\u00fchl der Dankbarkeit, aber man k\u00f6nnte gleichzeitig dar\u00fcber doch sehr ungl\u00fccklich sein, und das sind auch viele Menschen. Ich will \u00fcberhaupt nicht sagen, dass dieses Ideal unter den Menschen noch v\u00f6llig unbekannt w\u00e4re, aber das Ideal, dass man nicht gl\u00fccklich ist, solange nicht alle Menschen die Ruhe und das Gl\u00fcck gefunden haben, das ist nat\u00fcrlich ein sehr hohes, bereicherndes Prinzip der Br\u00fcderlichkeit. Da h\u00f6rt aller Nationalismus auf, da h\u00f6rt aller Unterschied in Hautfarbe, im Geschlecht, in was auch immer auf. Da spielt das alles keine Rolle mehr; da gilt das Prinzip der Br\u00fcderlichkeit innerhalb der gesamten Menschheit. Das ist ein hohes Ideal, an das man als Mensch doch gern denken m\u00f6chte. Das k\u00f6nnte ein Szenario-Gedanke sein, dass man sich eine Welt vorstellt, in der dieses Prinzip der Br\u00fcderlichkeit durchgedrungen ist, und zwar nicht, weil es von den Vereinten Nationen auferlegt wird, nicht weil eine politische Partei sagt, dass es so sein m\u00fcsse, sondern weil in allen Menschen dieses Prinzip der Br\u00fcderlichkeit als eine Eigenheit lebt.<\/p>\n<p>Das scheint mir ein wundersch\u00f6nes Szenario f\u00fcr die Zukunft zu sein. Und die Engel weben diese Zukunftsbilder in unsere Seele, aber der Mensch muss sich dessen bewusst werden, und ist es nicht so, dass, wenn man das h\u00f6rt, man das als etwas f\u00fchlt, das einem sehr eigen ist? Wenn man sich das wirklich zu eigen macht, dann erf\u00fcllt man das, was die Engel in unsere Seele einbringen wollen. Das zweite Prinzip hat mit dem Gef\u00fchl zu tun, und da kommt es wirklich darauf an, dass man das Geistige im Erden-Dasein bewusst kultiviert. N\u00e4mlich dass man, wenn man einem Menschen gegen\u00fcbersteht, und der Mensch tr\u00e4gt den Geist auf Erden mit sich, es kein anderes Wesen gibt, das das in der sichtbaren Welt tut.<\/p>\n<p>Man kann Tiere lieben, aber man m\u00fcsste wohl sehen, dass ein Tier zwar einen Geist hat, diesen aber nicht auf Erden tr\u00e4gt, und dass der Mensch das sehr wohl hat. Das m\u00fcsste kultiviert werden, dass man, wenn man sich als Menschen begegnet, auch f\u00fchlen, erleben w\u00fcrde, dass der andere Mensch ein geistiges Wesen ist. Und wenn man das wirklich \u2013 und dann also nicht vorgestellt, nicht dass man sich wieder verpflichtet f\u00fchlt, zu sich selbst zu sagen: oh ja, ich muss das so f\u00fchlen \u2013 nein, es muss dann auch wirklich echt sein. Dass man es auch wirklich in sich selbst erlebt: dieser Mensch, mit dem ich jetzt zusammen bin, ist, genau wie ich, ein souver\u00e4nes geistiges Wesen, eine geistige Individualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Wenn das wirklich zu uns Menschen durchdringen w\u00fcrde, dann br\u00e4uchte es keine Unterschiede in der Religion mehr, denn man h\u00e4tte das, wonach man in der Religion strebt, n\u00e4mlich eine Wiederverbindung mit der geistigen Welt, mit Gott, das h\u00e4tte man von selbst. Nicht weil man in seinem Mitmenschen Gott sieht, sondern weil man in seinem Mitmenschen einen Bewohner jener g\u00f6ttlichen Welt vor sich hat. Und das w\u00fcrde bewirken, dass man so viel Achtung, so viel Respekt, so viel Liebe auch f\u00fchlen w\u00fcrde f\u00fcr diesen Mitbewohner der geistigen Welt, dass es keinen Religionsstreit mehr geben k\u00f6nnte, denn man w\u00e4re sich in allem einig. Und da steht ein sehr sch\u00f6ner Satz in jenem Vortrag von Rudolf Steiner, der sagt: ja, eigentlich m\u00fcsste das h\u00f6chste Ziel jeder Kirche sein, dass sie sich selbst \u00fcberfl\u00fcssig macht.<\/p>\n<p>Nun ja, damit sollte man nat\u00fcrlich nicht einfach so kommen, denke ich, aber man kann schon verstehen, dass es so weit kommen k\u00f6nnte, dass wir als Menschen so geistesbewusst sind, dass wir uns nicht nur des eigenen Geistes bewusst sind \u2013 was wir oft schon nicht sind \u2013, sondern dass wir in jedem anderen Menschen ein geistiges Wesen gewahr werden, wodurch das Ideal der Religion in Wahrheit erf\u00fcllt ist. Und dann gibt es das dritte, und das ist der Bereich des Denkens. Und damit kommen wir dann wirklich in das Gebiet der Anthroposophie, n\u00e4mlich in das Gebiet der Geisteswissenschaft. Es sollte so weit kommen, dass jeder Mensch in sich gewahr wird, dass im Denken wirklich der Geist wirksam ist. Dass man das nicht glauben kann, h\u00e4ngt mit der Tatsache zusammen, dass das Denken so abstrakt ist.<\/p>\n<p>Aber es gibt einen Weg, den man gehen kann, wodurch man dieses Denken kennenlernt als eine geistige Kraft, die bewirkt, dass man Weisheit sammeln kann. Und wenn man das Denken so zu entwickeln w\u00fcsste, dass es selbst ein Element wird, das den Geist zu handhaben wei\u00df, und dieser Weg existiert, der steht zur Verf\u00fcgung, den kann im Grunde jeder denkende Mensch gehen. Wenn man diesen Weg geht, dann kommt man in ein Geistesgebiet, das direkt mit jener menschlichen Individualit\u00e4t zu tun hat, die geistig ist, die man selbst ist. Da ist die Geisteswissenschaft. Es gab einen Menschen, das war Rudolf Steiner, der diese F\u00e4higkeit, den Geist aus dem Denken heraus so unmittelbar zu schauen, so stark entwickelt hatte, so weit entwickelt hatte, dass er mit diesem schauenden Denken \u2013 was etwas anderes ist als das abstrakte intellektuelle Denken \u2013, dass er mit diesem schauenden Denken die geistige Realit\u00e4t im Dasein wahrnehmen und wissenschaftlich in Zusammenh\u00e4nge bringen konnte. Diese Geisteswissenschaft, die existiert bereits, und er selbst hat nie den Anspruch erhoben, dass diese Wissenschaft vollst\u00e4ndig oder unverbesserbar sei. Das ist \u00fcberhaupt nicht der Fall, aber es gibt sehr wohl ein gro\u00dfes Gebiet an geistiger Realit\u00e4t hinter den Dingen, das man aufnehmen k\u00f6nnte. Und das Besondere ist dann nat\u00fcrlich, dass man das mit einem Denken tut, das selbst auch Geist ist. Also braucht man \u00fcberhaupt keine Angst zu haben, dass man unter den Einfluss einer Geisteswissenschaft kommt, die nicht wahr ist. Man nimmt diese Geisteswissenschaft auf mit seinem eigenen aus dem Geist stammenden selbst\u00e4ndigen Denken, mit dem man in der Lage ist, gewahr zu werden, ob etwas wahr ist oder nicht.<\/p>\n<p>Wie kann es dann sein, dass es dennoch sehr viele Menschen gibt, die diese Geisteswissenschaft aufnehmen und sie dann anschlie\u00dfend mit ihrem eigenen Denken ablehnen? Ja, das h\u00e4ngt mit der Tatsache zusammen, dass man als Mensch nicht einfach so in der Lage ist, mit dem Denken etwas unbefangen aufzunehmen. Man kommt immer bei etwas, das man aufnimmt, mit einem ganzen Rucksack an, mit bereits gebildeten Meinungen und Urteilen, und diesen tr\u00e4gt man jeder Inhalt entgegen, dem man begegnet. Das tut man also nat\u00fcrlich auch bei der Geisteswissenschaft. Das geht eigentlich nicht. Man m\u00fcsste dem ein unbefangenes Denken entgegenstellen, weil es etwas ist, das v\u00f6llig neu ist. Man kann da eigentlich \u00fcberhaupt nicht mit seinem Rucksack ankommen. Man m\u00fcsste den erst ablegen und dann das Vertrauen haben, dass das, was man aufzunehmen beginnt, dass das eigene Denken stark und realistisch genug ist, unbefangen auszumachen, ob es wahr ist oder nicht. Und was mich betrifft, ist die Wahrheit dieser Geisteswissenschaft eigentlich in jedem Satz gewahr zu werden. Aber wenn man das dann nicht kann, dann ist es doch noch so, dass man aufgrund des Zusammenhangs, der in dieser ganzen Geisteswissenschaft besteht, schlie\u00dfen m\u00fcsste, dass es wohl wahr sein muss. Denn wie kann jemand, sagen wir, w\u00e4hrend zwanzig Jahren so unglaublich viel Inhalt hervorbringen, w\u00e4hrend dieser Inhalt miteinander im Zusammenhang bleibt? Das kann man mit Erfindungen nicht erreichen, denn hier herrscht nat\u00fcrlich das Prinzip: die Wahrheit vergisst man nicht, die L\u00fcge aber schon. Also wenn man nur so drauflos erfindet, dann hat man das nach nicht allzu langer Zeit doch wieder vergessen, die Grundprinzipien davon, denn die gibt es ja nicht. W\u00e4hrend wenn man die Wahrheit vertritt, dann bleibt man nat\u00fcrlich bei diesen Grundprinzipien. Das ist, was die Engel in unsere Seele so weben, dass wir Menschen davon ein Bewusstsein erlangen k\u00f6nnen. Und wenn wir das dann schon nicht selbst k\u00f6nnen, dann ist da, wie gesagt, diese Geisteswissenschaft, in der die M\u00f6glichkeit vorhanden ist, das, was die Engel in unsere Seele weben, zu erkennen. Und ich kann aus eigener Erfahrung, aus tiefstem Herzen sagen, dass wenn man auf diese Weise den Geist im Dasein denkend, f\u00fchlend und schlie\u00dflich auch handelnd aufnimmt, dass man dann dem Gedanken zustimmen muss, man kann gar nicht anders als dem Gedanken zustimmen: wenn viele Menschen diesem folgen w\u00fcrden, dann br\u00e4uchte es tats\u00e4chlich keine Kriege mehr zu geben.<\/p>\n<p>Das scheint mir eine Art Grundszenario f\u00fcr die Zukunft zu sein, und ohne diese Grundbegriffsregeln glaube ich auch nicht, dass es viel Sinn hat, dar\u00fcber zu fantasieren, wie die Welt aussehen sollte. Vielleicht kann ich das n\u00e4chste Mal dieses Thema weiter ausarbeiten; das muss sich in der kommenden Zeit erweisen. Soweit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe vor einigen Wochen einen Vorschlag gemacht, dass wir als Menschen, die unterschiedliche Auffassungen dar\u00fcber haben, wie es mit der Welt in Zukunft weitergehen soll und mit der Welt und mit der Menschheit, dass wir als solche Menschen in unseren Gedanken konkret werden sollten. Vielleicht k\u00f6nnen wir auch aufschreiben, wie wir uns das dann vorstellen w\u00fcrden. Dann bekam ich die Frage, selbst dar\u00fcber etwas konkreter zu werden, und sofort wusste ich, was das Allerwichtigste aus einer spirituellen Sicht ist. Das Allerwichtigste ist, dass wir Menschen immer mehr und mehr begreifen, dass das, was mit der Welt geschieht, dass die Weltentwicklung und die Entwicklung der Menschheit nicht nur ein physisch sichtbar erlebbares Geschehen ist, sondern dass es auch ein spirituelles Geschehen ist. 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