{"id":9895,"date":"2026-08-28T16:06:45","date_gmt":"2026-08-28T14:06:45","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/?p=9895"},"modified":"2026-08-31T15:32:20","modified_gmt":"2026-08-31T13:32:20","slug":"elektromagnetismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/elektromagnetismus\/","title":{"rendered":"Elektromagnetismus"},"content":{"rendered":"<p>Ich m\u00f6chte heute mit Aussicht auf den kommenden Herbst, worin wir wiederum unsere Denkkr\u00e4fte entwickeln k\u00f6nnen, etwas besprechen mit Bezug auf Meditation. Wenn wir meditieren und auch wenn wir versuchen, zu dem reinen sinnlichkeitsfreien Denken uns zu erheben, dann gibt es einige Hindernisse, die wir da haben, und es ist nat\u00fcrlich das Allererste, was notwendig ist, dass wir diese Hindernisse erkennen. Was oft geschieht, ist, dass der Mensch sich hinsetzt und mit der Meditation anf\u00e4ngt, ohne sich wirklich vorzubereiten darauf, dass man etwas anf\u00e4ngt, das \u00fcber das allt\u00e4gliche Leben hinausgehen sollte.<\/p>\n<p>Worin sitzen wir eigentlich im allt\u00e4glichen Leben in unserer Zeit? Diese Zeit ist ganz verschieden von der Zeit, in der Rudolf Steiner gelebt hat, und es ist nat\u00fcrlich deshalb bestimmt wichtig, dass wir diese \u00c4nderungen auch in uns selbst gewahr werden. Die allergr\u00f6\u00dfte \u00c4nderung ist die Entwicklung der digitalen Welt um uns herum. Ich wei\u00df nicht, ob ich es richtig sage.<\/p>\n<p>Der Elektromagnetismus, das ist ein Feld, das um uns herum ist, aber was auch in uns wirksam ist, was auch notwendig in uns wirksam ist. Wir k\u00f6nnen gar nicht leben ohne diese elektromagnetischen Wirkungen in uns. Aber es ist nat\u00fcrlich deutlich, dass das ein unsichtbares Feld ist, eine Versammlung von Wesenheiten, die wir nicht anschauen k\u00f6nnen, so wie wir mit dem normalen Bewusstsein, dem allt\u00e4glichen Bewusstsein, muss ich sagen, auch nicht die Welt der Engel und h\u00f6heren Hierarchien anschauen.<\/p>\n<p>Also wir m\u00fcssen uns eigentlich gestellt f\u00fchlen als Mensch zwischen einer h\u00f6heren geistigen Welt, die unsichtbar ist, und einer niederen untergeistigen Welt, sogar unterphysischen Welt, die auch unsichtbar ist. Und es liegt vor der Hand, dass man sich dort irren kann, dass es nicht so leicht ist, um den Unterschied zu machen. Und dar\u00fcber wollte ich heute etwas sagen, denn wenn man studiert, wie diese Verh\u00e4ltnisse sind, dann finden wir zum Beispiel die Vortr\u00e4ge von Rudolf Steiner in der Schweiz, St. Gallen, \u00fcber den elektronischen Doppelg\u00e4nger.<\/p>\n<p>Das ist eine Wesenheit, die bei der Geburt sich zu uns gesellt und bei der Tod uns wieder losl\u00e4sst. Und Rudolf Steiner sagt, dadurch kommen eigentlich alle Krankheiten zustande. Wir k\u00f6nnen nicht ohne, wenn man daran denkt, dass wir f\u00fcr medizinische Untersuchungen auch dieses elektromagnetische Feld registrieren, zum Beispiel in Elektrokardiogramm, ja dann ist es deutlich, dass es zu uns geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Aber nun leben wir in einer Zeit, worin dieses Feld, das in und um uns ist, f\u00fcr, wie soll ich es sagen, Intelligenz benutzt wird, Scheinintelligenz k\u00f6nnte man sagen, denn diese Intelligenz ist nicht auf Wahrheit gelenkt, sondern ist gelenkt auf eine Verwaltung von Daten, so dass es intelligent erscheint. Das befindet sich also, wenn wir uns zwischen diese zwei unsichtbaren Ebenen f\u00fchlen, dann befindet sich das also in dem Unternat\u00fcrlichen. Mit unserem Bewusstsein sind wir nicht einmal im Nat\u00fcrlichen drin, wenn wir mit unseren Ger\u00e4ten arbeiten, sondern wir sinken herunter in das Unternat\u00fcrliche hinein und weil das in unserer Zeit so stark geworden ist und auch unsere Bet\u00e4tigung so viele Stunden pro Tag oft nimmt, ist es nat\u00fcrlich selbstverst\u00e4ndlich, dass wenn wir uns dann hinsetzen zur Meditation, worin wir die gegengesetzte Richtung w\u00e4hlen, n\u00e4mlich \u00fcber das Physisch-Sinnliche hinaus in das Geistige hinein, ja, dass wir dann eigentlich fast eine unm\u00f6gliche Aufgabe vor uns sehen und dass wir etwas, wir m\u00fcssen eigentlich einen Durchgang finden, um aus dieser Wirrnis von Daten, worin wir eingetaucht worden sind, noch die Welt der reinen willensdurchdrungen Gedanken zu finden.<\/p>\n<p>Wenn man meditiert, dann kennt man die Ablenkung. Das ist nat\u00fcrlich in Rudolf Steiners Zeit auch so gewesen. Unsere Seele hat so seine eigene Besch\u00e4ftigung und sie ist nicht immer so sehr bereit, um die Verwunderung und die Ehrfurcht so in sich selbst anzufachen, dass die Erhebung zu dem H\u00f6heren st\u00e4rker ist als das Heruntersinken zu dem Niederen.<\/p>\n<p>Da hat die Seele nicht immer Lust dazu. Also das ist eigentlich das Erste, was man tun sollte, wenn man sich f\u00fcr die Meditation hinsetzt, dass man sich bewusst wird, dass man es will und nicht, dass man es nicht will. Und wenn man es nicht will, h\u00f6rt man entweder auf, besser nicht nat\u00fcrlich, oder man \u00fcberwindet den Nichtwillen und nimmt sich zusammen, um wohl zu wollen.<\/p>\n<p>Denn der Wille ist unendlich wichtig. Wenn man eine Meditation machen will und man will einen Gedanken in den Mittelpunkt des Bewusstseins r\u00fccken, dann fragt das Wille. Will man dabei bleiben, dann fragt das noch viel mehr Wille.<\/p>\n<p>Und wenn dann eigentlich die Seele doch nicht will, dann sind die Kr\u00e4fte, die aus der Unternatur kommen, lustig dabei, voll Arbeitsfreude, um daf\u00fcr zu sorgen, dass es nicht gelingt. Und dann kann es scheinen, dass es gelingt. Dann bekommt man Einsicht in eine unsichtbare Welt, die aber nicht \u00fcbersinnlich ist, die jedoch nicht einmal physisch ist, sondern untersinnlich.<\/p>\n<p>Und es ist deutlich, dass da auch erkenntnism\u00e4\u00dfig eine gro\u00dfe Verwirrung herrscht. Denn ich habe zum Beispiel bei Eliphas Levi nachgeschaut, in seinem Buch \u00fcber das Dogma. Darin beschreibt er die geistige Ebene, aber nennt sie zugleich mit Magnetismus.<\/p>\n<p>Also scheinbar ist f\u00fcr ihn der Unterschied zwischen Magnetismus, der Unternatur ist, und zum Beispiel das Astrallicht, das \u00fcbernat\u00fcrlich ist, nicht so deutlich geworden. Es gibt bei ihm viele Beispiele von Zauberei, und es wird dann deutlich, dass das in zwei ganz verschiedenen Welten sich abspielen kann. Also es ist absolut notwendig f\u00fcr uns, um das Erkennen in dem elektrischen Feld und das Erkennen in dem magnetischen Feld zu unterscheiden von dem Erkennen im Astrallicht und dem Erkennen im \u00c4therischen.<\/p>\n<p>Das kann man nat\u00fcrlich nicht einfach so, denn man ist in dem gew\u00f6hnlichen Bewusstsein darin, sitzt eigentlich gr\u00f6\u00dftenteils in der Unternatur mit dem Bewusstsein, und man muss schon eine Sehnsucht daraus sch\u00f6pfen, erkennen zu wollen, wie komme ich in ein Alltagsbewusstsein zur\u00fcck, das nicht mit dem Ger\u00e4t zusammenh\u00e4ngt. Es hilft nicht, wenn ich es aufschalte, denn die ganze elektromagnetische Welt ist sowieso um uns herum, wird nur etwas st\u00e4rker, wenn wir das Ger\u00e4t einschalten, aber ausschalten hilft eigentlich nicht. Wie komme ich so weit, dass ich das auch wirklich unterscheiden kann, wenn ich die Kraft zum Beispiel des Magnetismus erlebe, wenn ich meditiere, und die Kraft, die meine reine Willenskraft ist, die sich mit dem reinen Denken verbindet.<\/p>\n<p>Ich denke deshalb, und das ist auch meine Erfahrung, dass man das reine Denken mehr braucht als je in der Geschichte, denn nur wenn man in reinen Ideen leben kann f\u00fcr eine Weile, ist man sicher, dass man nicht in dem elektromagnetischen Feld darin ist. Da k\u00f6nnen Sie nat\u00fcrlich sagen, wieso, wer beweist mir das, du sagst es einfach. Nein, das kann man erleben lernen.<\/p>\n<p>Man kann, wenn man eine geistige \u00dcbung macht, erleben lernen, was eigentlich geschieht, wenn man sich erhebt zu den Formen, selbstst\u00e4ndigen Formen von reinen Ideen. Man braucht nur einen Absatz aus der Philosophie der Freiheit oder aus anderen B\u00fcchern von Rudolf Steiner zu nehmen und zu versuchen, das selbstst\u00e4ndig zu denken, also nicht nachzusagen, sondern den Gedanken darin zu erfassen und dann den Gedanken nachzudenken. Wenn man das tut, dann f\u00fchlt man, wie eine Leichtigkeit in das Denken eintritt, die zwar willenshaft ist, aber die nicht voll materiell nach unten zieht.<\/p>\n<p>Es ist ein ganz gro\u00dfer Unterschied und man f\u00fchlt die Kraft zwischen den Augenbrauen. Dort f\u00fchlt man die Kraft und nicht irgendwo anders zuerst. Wenn man nicht reine Gedanken denkt, sondern einfach zu meditieren anf\u00e4ngt mit einem Satz oder einem Bild, was dann geschieht, ist m\u00f6glicherweise, dass man gar nicht aus dem elektromagnetischen Feld rauskommt und dann bleibt die Willenskraft, die wird dann wohl stark, aber die Reinheit des Inhalts ist nicht stark genug und dann wird man doch nach unten gezogen.<\/p>\n<p>Und dann kann eine gewaltige Kraft in die Seele einziehen, die aber nicht \u00fcber sich selbst erhebt, sondern die unter sich selbst runterzieht. Aber das muss man erfahren. Ich kann es sagen und es leuchtet vielleicht auch so ein, wenn man Erfahrung mit der Meditation hat, dann kennt man diese Prozesse, aber wenn man Erfahrung mit der Meditation hat und man ist nicht wachsam f\u00fcr diese Prozesse, dann kennt man sie vielleicht auch nicht.<\/p>\n<p>Also diesmal m\u00f6chte ich die meditierenden Geistessch\u00fcler dazu aufrufen, um eine Selbsterkenntnis anzufangen, n\u00e4mlich, wenn man mit der Meditation anf\u00e4ngt, gut darauf zu achten, dass, was man an Denkt\u00e4tigkeit aufbringt, dass das \u00fcber das gew\u00f6hnliche Seelenleben hinausgehen soll und dann in eine Leichtigkeit hineinkommt, obwohl es willensstark ist, wenn aber die Willensst\u00e4rke so wirkt, dass man ganz schwer und kr\u00e4ftig wird, dass man zum Beispiel auch das Herz pochen f\u00fchlt oder bemerkt, dass man seine Muskeln anspannt, dann hat man den anderen Weg eingeschlagen. Man kann nat\u00fcrlich in, was soll es sein, 20 Minuten nicht alle Details beleuchten, aber ich denke, dass ich schon etwas davon beleuchtet habe. Wir stehen zwischen zwei unsichtbaren Feldern und wir werden nach unten gezogen.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen auch, wenn wir mit dem Handy in der Hand t\u00e4tig sind, mal versuchen, darauf hinzuschauen, wo unser Bewusstsein eigentlich sitzt. Wo sitzt das eigentlich? Und wenn wir dann mit der Meditation anfangen, k\u00f6nnen wir vielleicht gewahr werden, dass es auch eine andere Richtung des Bewusstseins gibt. Das wollte ich heute einmal gesagt haben und vielleicht kommen noch Erweiterungen und Differenzierungen dazu in n\u00e4chster Zukunft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich m\u00f6chte heute mit Aussicht auf den kommenden Herbst, worin wir wiederum unsere Denkkr\u00e4fte entwickeln k\u00f6nnen, etwas besprechen mit Bezug auf Meditation. 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