{"id":9908,"date":"2026-09-29T16:12:35","date_gmt":"2026-09-29T14:12:35","guid":{"rendered":"https:\/\/miekemosmuller.com\/?p=9908"},"modified":"2026-09-29T16:12:35","modified_gmt":"2026-09-29T14:12:35","slug":"das-heilmittel-gegen-die-wirkungen-des-elektromagnetismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miekemosmuller.com\/de\/blog\/das-heilmittel-gegen-die-wirkungen-des-elektromagnetismus\/","title":{"rendered":"Das Heilmittel gegen die Wirkungen des Elektromagnetismus"},"content":{"rendered":"<p>Ja, der Elektromagnetismus ist eine gro\u00dfe Gegenkraft, wenn man gerne meditieren m\u00f6chte und es dann so machen m\u00f6chte, dass man in eine Ebene hineinkommt, wo das rein Geistige lebt. Wenn man so im gew\u00f6hnlichen Leben denkt, f\u00fchlt und will, dann sind wir gemischt bet\u00e4tigt, im reinen Denken, wenn wir es auch nicht wissen, in dem gew\u00f6hnlichen gegenst\u00e4ndlichen Denken, in Gef\u00fchle, in Tr\u00e4umerei, in Assoziationen und in allerlei Willensimpulse, die durcheinanderlaufen und die uns in unser Karma hineinschicken. Wenn wir dann meditieren m\u00f6chten, dann kann man das allerlei Wegen entlang auch so tun, dass man gar nicht aus dieser gew\u00f6hnlichen Mischung rauskommt, wenn man einfach aufh\u00f6rt zu denken, zum Beispiel, oder wenn man versucht, sich selbst beim Atmen gewahrt zu werden, dann tritt zwar eine Konzentration auf, aber nat\u00fcrlich ist, wenn man seine Atmung verfolgt, ist die Aufmerksamkeit auf den physischen Leib gelenkt und man kann nicht sagen, dass man dann mit dem Bewusstsein sich von dem physischen Leib losl\u00f6sen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Anthroposophie sind wir darauf hingewiesen worden, dass es ein reines Denken gibt und dass das eigentlich der Ausgangspunkt ist f\u00fcr Untersuchungen in der geistigen Welt. Nun kann man zwei Dinge tun, oder vielleicht noch viel mehr, aber wenigstens zwei. Das eine ist, dass man das reine Denken eigentlich mehr oder weniger als nicht so wichtig ansieht und sagt, wenn ich Vortr\u00e4ge von Rudolf Steiner lese oder B\u00fccher, ja dann bin ich doch darin, also was soll das dann weiter noch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ist das eine. Und das andere ist, dass man es so hoch unerreichbar stellt, dass man eigentlich gar nicht eine Hoffnung haben kann, dass man es je erreichen wird. Nur wenn man die Ausf\u00fchrungen von Rudolf Steiner \u00fcber das reine Denken, ja ich will nicht sagen in seiner Gesamtheit, aber doch sehr ausf\u00fchrlich kennt und dann versucht, diese Ausf\u00fchrungen auch in sich selbst nachzutun, dass man versucht, auch zu untersuchen, ja wo sitzt denn eigentlich dieses reine Denken, wenn man das versucht, dann findet man wohl die richtige Mitte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Also einerseits ist das reine Denken zwar f\u00fcr alle Menschen da, auch ungesucht, aber es geht nicht darum, dass es da ist, es geht darum, dass wir es als solches erleben lernen. Das ist das eine. Und das andere ist, dass es notwendig ist, dass wir es nicht zu hoch vermuten, sondern dass wir auch wirklich wissen, dass es fortw\u00e4hrend in uns t\u00e4tig ist, dass wir es bet\u00e4tigen und dass es darauf ankommt, dass wir es erleben lernen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und so gab es eine Reaktion auf das letzte Video, worin gesagt wurde, bei einer Analyse einer Bachse Fuge, dann sagt die schreibende Person, dass sie dann zwar alles um sich herum vergisst und ganz darin in einem Flow kommt, dass sie aber bezweifelt, ob das dann dieses reine Denken ist. Und das fand ich eine sehr interessante Frage, die man sich dann stellen kann. Ich kenne die Bachse Fugen, ich k\u00f6nnte sie nicht analysieren, aber ich kann mir dabei etwas vorstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und ich denke, man kann sagen, wenn es so ist, dass man eine solche Analyse macht und dann zugleicher Zeit, zum Beispiel auf dem Klavier das spielt, oder spielt und nachdenkt, nachh\u00f6rt, dann ist das Denken dar\u00fcber zwar sehr konzentriert, aber nur gemischt rein. Erst wenn es ganz von der h\u00f6rbaren Musik losgel\u00f6st ist und in mehr oder weniger abstrakten, analytischen Muster sich bewegt, dann kann man sagen, jetzt bin ich in dem reinen Denken darin. Das w\u00fcrde mir wohl anziehen, um das so zu tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber so ist es eigentlich mit allem, was wir konzentriert machen, dass wir unterscheiden k\u00f6nnen zwischen konzentrierten, zum Beispiel wissenschaftlichen Gedanken, die auf sinnliche Tatsachen bezogen sind, und andererseits wissenschaftliche, konzentrierte Gedanken, die allgemeine Prinzipien darstellen. Das kann man auch in der Physik oder in der Chemie oder was auch immer haben, aber das leichteste ist nat\u00fcrlich die Philosophie, weil man in der Philosophie meistens die sinnliche Wirklichkeit schon verlassen hat, wenn man zu Philosophieren anf\u00e4ngt, und die Frage nach dem reinen Denken dann weniger schwer wiegt. Das ist dann nicht so wichtig, denn man wei\u00df eigentlich von Anfang an, dass es ein sinnlichkeitsfreies Denken ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da geht es darum, dass dieses sinnlichkeitsfreie Denken auch selbstst\u00e4ndig bet\u00e4tigt wird, wenn man nur mitdenkt, oder meistens ist es das nicht einmal, sondern ist es ein mitlesen oder zuh\u00f6ren. Wenn man mitdenkt nur, dann hat man zwar dieses reine Denken, aber es soll erlebt werden. Man muss so weit kommen, dass man es auch als solches erkennt und ja mehr oder weniger mit dem Gef\u00fchl erleben kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und das ist etwas, was durch die Gegenwirkung des Elektromagnetismus gewaltig gest\u00f6rt wird. Denn diese starken Wirkungen von Elektrizit\u00e4t und Magnetismus, die wirken nun einmal so, dass das Sinnlichkeitsfreie darin eigentlich gar kein Bestand haben kann. Also wenn man sinnlichkeitsfrei denkt, dann ist man einerseits aus dem Elektromagnetismus befreit, aber andererseits ist es so schwierig, weil der Elektromagnetismus so \u00fcberall stark wirksam ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und das beste Heilmittel dagegen ist die gedankliche Konzentration. Zuerst in dem Gedanken und dann kommt es darauf an, dass es Gedanken sind, die nicht wiederum sinnlich sind, denn dann kettet man sich selbst wiederum an das Physische an. Rudolf Steiner hat eine ganz gro\u00dfe Menge, einen Schatz an Spr\u00fcchen und Meditationsinhalte hinterlassen, woraus man w\u00e4hlen kann, was am meisten anspricht und man kann das dann eine l\u00e4ngere Zeit konzentrieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Rudolf Steiner sagt selbst, nimm ein Buch, schlage es auf und worauf dein Auge f\u00e4llt, das ist f\u00fcr dich der Inhalt. Wenn man das macht, dann ist das sehr interessant, was geschieht. Und wenn man dann zum Beispiel die Wahrspruchworte, das ist dann wohl gew\u00e4hlt nat\u00fcrlich, dass man sagt, dieses Buch nehme ich jetzt und ich schlage es auf und dann der Spruch, der dann dort steht, den werde ich meditieren, dann hat man nicht die Schwierigkeit, dass man nach Lust und Anlage sucht, sondern die Lust und Anlage suchen uns und wir finden das Richtige.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Konzentration ist dann eigentlich das Heilmittel gegen die Wirkung der Elektrizit\u00e4t und des Magnetismus, aber es ist dann doch wichtig, dass wir auch, ja, mehr oder weniger bei uns dabei sind, um zu sp\u00fcren, was eigentlich geschieht, wenn ich meditiere, um zu meditieren anfange, dass da immer wieder die allt\u00e4glichen Gedanken das Ganze zerst\u00f6ren wollen, verderben wollen und dass meine Konzentration oft gar nicht stark genug wird, um diese Wirkungen zu vermeiden oder zu vergessen oder dann ganz in dasjenige aufzugehen, was ich mir vorgenommen habe. Und da k\u00f6nnte eine Barsche, Barsche Fuge, wenn man es k\u00f6nnte, ein sch\u00f6nes Thema sein. Andererseits ist es doch auch so, dass man seine Konzentration besser erzieht, wenn man nicht aus dem gew\u00f6hnlichen Lebensinteresse sie bet\u00e4tigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Also wenn ich Bach liebe und ich analysiere die Musik, dann geht das viel leichter, als wenn ich ganz abstrakte S\u00e4tze von Fichte oder Hegel lese und mich darauf konzentriere. Also es geht eigentlich um die Anstrengung des sinnlichkeitsfreien Denkens und das kann man dadurch tun, dass man einen Inhalt liest, aber besser ist eine Meditation und das ist eine Konzentration auf ein sinnlichkeitsfreies Bedanken. Der Elektromagnetismus ist auch \u00fcberall und man kann eigentlich sagen, die elektrischen und magnetischen Kr\u00e4fte, die aus dem Leib kommen, die st\u00f6ren die geistige Bet\u00e4tigung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und wenn man das Gl\u00fcck oder das Ungl\u00fcck hat, die Migr\u00e4ne zu kennen, dann wei\u00df man sehr gut, wie das in einem wirkt. Denn was dann geschieht, versuchen Sie es mal, wenn Sie Kopfschmerzen haben, um dann zu meditieren. Was dann geschieht, ist, dass einerseits die Denkkraft viel, viel st\u00e4rker ist als normal, andererseits wird der Kopfschmerz immer schlimmer und schlimmer und man sp\u00fcrt, das ist die falsche Denkkraft, das ist Magnetismus, Wille, der das Denken, Elektrizit\u00e4t, aufbl\u00e4st, k\u00f6nnte man sagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und man h\u00f6rt dann nat\u00fcrlich eigentlich wohl besser auf. Das sind Wirkungen, die bekannt sind, die man in seinem Leben als Meditant kennenlernt, die darauf hinweisen, dass der Elektromagnetismus eine ganz starke St\u00fctze zu sein scheint f\u00fcr das Denken, f\u00fcr die Kraft des Denkens, aber wenn man wirklich gut erlebt und zuschaut, dann stellt sich heraus, dass es Gegenkraft ist und dass die echte Willenskraft im Denken in einer ganz anderen Ebene sich bet\u00e4tigt und auch erlebt wird. Vielleicht wird es m\u00f6glich, darauf das n\u00e4chste Mal tiefer einzugehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, der Elektromagnetismus ist eine gro\u00dfe Gegenkraft, wenn man gerne meditieren m\u00f6chte und es dann so machen m\u00f6chte, dass man in eine Ebene hineinkommt, wo das rein Geistige lebt. 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