Wochenspruch 8, 26. – 31. Mai

Obwohl nun das Ahnen an die Stelle des Denkens getreten ist, schwillt die Macht der Sinne noch immer weiter an. Das Schaffen der Götter verstärkt dieses Anschwellen. Dadurch wird die Denkkraft zur Dumpfheit des Traumes abgeschwächt. Das Ahnen wird noch dumpfer, es wird ein Träumen. Aber die Seele kann sich in der Klarheit des profanen Denkens nicht mit dem göttlichen Wesen vereinigen. Jenes muss bescheiden werden und schweigen, wie es dies im Traumessein tut.

 

Diese Wochensprüche wurden von Rudolf Steiner 1912/13 im Anthroposophischen Seelenkalender gegeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wer ist Mieke Mosmuller?

Mieke Mosmuller ist Ärztin, Schriftstellerin und Philosophin. Sie schreibt über aktuelle Themen, die ihren philosophisch-spirituellen Entwicklungsweg berühren, den sie 1983 begann….

Neueste Artikel

Als ich darüber nachdachte, was Glück eigentlich ist, merkt man schnell, dass es sich eigentlich nicht in Worte fassen lässt und dass das Wort Glück...
Wie bauen wir die Brücke über den Abgrund zwischen dem sinnlichen Bewusstsein und dem himmlischen Bewusstsein, das ist doch die große Frage in unserer Zeit...
Ja, wenn man in dieser Welt lebt, dann sieht man doch wirklich, dass ein immer chaotischeres Bild entsteht, eine Art wahnsinnige Unwahrheit, die sich nicht...

Mieke Mosmuller folgen

Freunde Mieke Mosmuller
Aktuelles Video

Nächstes Seminar