Wochenspruch 3, 14. – 24. April

Nicht nur Gedankenmacht verliert jetzt die Eigenheit, es ist der Mensch, der zum Weltenall spricht, während er sich selbst vergisst, und sich aus der Eigenheiten Fessel befreit. Vergessen ist das Selbst, doch nicht der Ursprung davon in den Geisteswelten. Gerade das ist es, was das wachsende Menschen-Ich jetzt spricht zum Weltenall, dass es darin sein echtes Wesen ergründet. Man kann lernen, sich als Mensch, der in den Geisteswelten wurzelt, zu erleben, und man kann lernen, seine irdischen Eigenheiten zu vergessen.

Die Illusion der Eigenheit wird geopfert um zum Ergründen des echten Wesens kommen zu können. Dieses Wesen weiß, dass es seinen Urstand nicht auf Erden hat, sondern in den Geisteswelten. Ein Spruch aus Rudolf Steiners Seelenkalender gewinnt an Wirkung, wenn man versucht in der Meditation sich wirklich damit zu identifizieren, sich wirklich so zu erleben, wie im Spruch angedeutet wird. Es ist nicht eine Mahnung, die im Spruch liegt, es ist eine Tatsache, die mit dem Jahresverlauf zu tun hat. Aber wir sind uns dieser Tatsache nicht bewusst und können dieses Bewusstsein erlangen, durch richtiges Vertiefen in den beschriebenen Zustand.

 

Diese Wochensprüche wurden von Rudolf Steiner 1912/13 im Anthroposophischen Seelenkalender gegeben.

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Mieke Mosmuller is arts, schrijfster en filosofe. Zij schrijft over actualiteiten die raken aan haar filosofisch-spirituele ontwikkelingsweg die zij startte in 1983…

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